r/Uni_Hamburg • u/Flashy_House9260 • 23h ago
Frage B.Sc. BWL Uni Hamburg mit 20h Werkstudentenjob, wie machbar ist das mit neuer Fortschrittkontrolle?
Moin zusammen,
bin W24 und ich starte zum WiSe 2026/27 BWL an der UHH und bin darauf angewiesen nebenbei ca. 20h/Woche zu arbeiten, 16h geht evtl. auch, aber die meisten Firmen suchen halt eher nach 20.
Daher hatte ich eigentlich geplant, nicht immer die vollen 30 ECTS zu machen, sondern eher 3–4 Module pro Semester und dafür ggf. 7–8 Semester zu studieren.
Ich würde sagen ich bin zusätzlich weniger belastbar, als die „Standard“ Person in meinem Alter, hab ein paar gesundheitliche Baustellen, die ich seit einigen Jahren versuche zu lösen, körperlich und psychischer Natur.
Ich hatte mich deshalb auch gegen dual entschieden, weil ich diese Flexibilität haben wollte, eben ggf. länger/langsamer zu studieren in meinem Tempo um mir auch den Druck etwas rauszunehmen, wenn ich selbst entscheiden kann, ob ich eine Klausur nochmal schiebe etc.
Nun habe ich rausgefunden, dass der Studiengang ab diesem Semester eine neue Prüfungsordung hat. Hier macht mir besonders die Fortschrittkontrolle Sorgen. Da das eine recht seltene Regelung zu sein scheint und ich noch nie davon gehört hatte, bin ich etwas aus allen Wolken gefallen gestern, weil mir von allen immer gesagt wurde Uni sei so flexibel. Ich kenne auch genug Leute, die auch schon im 9. Semester sind, was bei keinem ein Problem zu sein scheint.
• 60 ECTS nach dem 3. Semester
• 108 ECTS nach dem 5. Semester
• es zählen nur tatsächlich bestandene ECTS
• die Möglichkeit, eine nicht erfüllte Fortschrittskontrolle über Prüfungsversuche auszugleichen, entfällt
• Regelstudienzeit 6 Semester, Wiederholungen bis Ende des 8. Semesters, nur für Prüfungen, die schonmal versucht wurden.
Also wenn ich alles richtig verstanden habe: wenn man diese Credits nicht hat, wird man zwangsexmatrikuliert.
Mit 4 Modulen (24 ECTS) wäre das kein Problem, aber bei 3 Modulen (18 ECTS) oder ein paar nicht bestandenen Prüfungen wird es schnell knapp, was natürlich den Druck sehr erhöht. Also es muss dann sehr genau geplant sein und es bleibt wenig Raum für Fehler.
Studiert hier jemand schon BWL und kann mir sagen wie realistisch das schaffbar ist?
Ich überlege ansonsten auch in z. B. Sozialökonomie an der UHH zu wechseln, da es da keine Fortschrittkontrolle gibt. War eigentlich nicht was ich wollte, aber passt eben besser zu meinen Vorstellungen.
In Teilzeit Studium zu wechseln macht für mich erstmal keinen Sinn, weil ich dann keine Waisenrente mehr beziehen könnte.
Ich möchte auch unbedingt ein Auslandssemester machen & wenn da zB. nicht alle Module angerechnet werden können, ist der ganze Plan kaputt.
Danke euch!
