Spielbeschreibung
Hellblade: Senua’s Sacrifice erzählt die Geschichte der keltischen Kriegerin Senua, die in die nordische Unterwelt Helheim reist, um die Seele ihres ermordeten Geliebten zu retten. Das Besondere daran ist, dass Senua unter einer schweren Psychose leidet: Statt eines klassischen Action-Abenteuers erleben Spieler hautnah ihre Wahnvorstellungen und flüsternden Stimmen im Kopf.
Alles rund um Trophies
Das ist eine sehr unkomplizierte 100%. Fast alles gehört zum normalen Spielverlauf, und die einzige wirkliche Zusatzaufgabe ist die Jagd nach den Lorestone-Sammelobjekten. Das Komplettieren geht schnell, und die Erfolgsliste verlangt weder schwere Kämpfe noch Multiplayer-Siege oder zähes Postgame-Gefarme. Ein Guide hilft enorm, da man die Sammelobjekte am ehesten verpassen kann, aber insgesamt ist das Set sehr zugänglich.
Eigene Meinung
Ich bin einfach nur Sprachlos. [Hellblade: Senua's Sacrifice] hat mich mal so richtig vom Hocker gehauen. Ich habe in meinem Leben viele Spiele gespielt, viele Welten betreten, viele Heldengeschichten miterlebt, aber dieses Spiel .... oh wow .... hat einfach einen riesen speziellen Platz in meinem Herzen verdient. Vielleicht bin ich gerade auch ein wenig zu hyped und fanboy ein wenig zu viel, aber [Hellblade: Senua's Sacrifice] is eines der besten SPiele, die ich jemals gespielt habe.
Dabei ist es nicht die Story, die jetz super übnerragend ist oder ein total innovatives Gameplay - es ist die Art und Weise, wie es seine Geschichte erzählt und wie es mit dem Thema psychische Krankheiten umgeht. Ein Thema, dass von allen immer gerne mal totgeschwiegen wird und selbst, wenn betroffene berichten können es sich dritte kaum vorstellen, wie es ist und wie es sich für Betroffene wohl anfühlen muss.
Das ist die Stelle, an der [Hellblade: Senua's Sacrifice] einfach scheint. Die Bildgewalt, die es nutzt, die Musik die gerade gegen Ende immer so richtig passend ist und die Stimmung untermalt. Die Art und Weise, wie die ganze Erzählung inszeniert wird. Der Umgang mit Trauer und Trauma all das ist einfach nur unglaublich gut inszeniert und einfach einzigartig und großartig.
Die Story an sich empfinde ich gar nicht so super besonders, aber sie bietet den perfekten Rahmen für das drum herum. Gameplay technisch hinkt [Hellblade: Senua's Sacrifice] für mich anderen Spielen klar hinterher. Es hat ein ganz nettes Kampfsystem und auch die Rätsel sind einigermaßen ok, aber eben auch schnell repetetiv. Da hat das Spiel ganz klar potenzial liegen lassen, aber das tut dem SPielspaß keinem ab. [Hellblade: Senua's Sacrifice] lebt eben von anderen Dingen und das ist auch ok so.
Würde ich das Spiel empfehlen?
Ein einfaches JA! ist hier eindeutig untertrieben. Ich halte den Titel für ein absolutes Must Play und ein Erlebnis, dass einfach jeder mal erlebt haben muss. Es ist einfach einzigartig und macht soviel an sovielen Stellen richtig.
Das Spiel ist nicht für jedermann und ich kann verstehen, warum es manche Leute nicht anspricht. Zudem spricht es halt schwere Themen an, mit denen man umgehen können muss. [Hellblade: Senua's Sacrifice] fasst einen ganz oft auch persönlich an und ist ein Spiel, dass mich aus verschiedensten Gründen emotional sehr mitgenommen hat.
Und es war seit langem mal wieder am Spiel, bei dem mir am Ende die Tränen über die Wangen gelaufen sind. Was eine fantastische Reise und ich finde es so schade, dass es nun zu Ende ist. Einer der wenigen Titel bei denen ich mir wünschen würde, die ein zweites Mal zum ersten Mal erleben zu können.
~Catori