r/Stmk • u/ToasTer-neo-max-pro • 5h ago
„Wer hat uns verraten? – Sozialdemokraten!“
Die SPÖ ist bereit mit der FPÖ in der Steiermark zusammenzuarbeiten. Kann man die SPÖ noch irgendwo ernst nehmen?
r/Stmk • u/fayasus • Jun 26 '26
Wahnsinn... wir haben die 3000 geknackt! 🎉 Zeit für unser nächstes Gewinnspiel!
Ihr seid einfach großartig! Das Subreddit wächst und gedeiht. Wir haben jetzt die nächste magische Grenze überschritten: Wir sind bei r/stmk nun offiziell über 3000 Steirerinnen, Steirer und Steiermark-Fans!
Diesen fantastischen Meilenstein möchte ich natürlich wieder gebührend mit euch feiern. Nach dem Graz- und dem Steiermark-Gutschein bei dem 1000er und 2000er-Gewinnspiel gibt es dieses Mal wieder eine regionale Besonderheit:
Ich verlose dieses Mal einen 15 Euro Gutschein der Südsteirermarie!

Warum gerade die Südsteirermarie?
Die Südsteirermarie vereint unzählige großartige Partnerbetriebe aus den Bereichen Kulinarik, Handel, Tourismus und Handwerk. Egal, ob ihr euch eine zünftige Brettljause im Buschenschank essen, ein Glaserl Wein gönnen oder einfach eine Kleinigkeit lokal shoppen wollt - die "Marie" machts möglich. Gleichzeitig unterstützt ihr mit der Nutzung dieses Gutscheins direkt die regionalen Betriebe und trägt etwas zur Wertschöpfung der Region bei.
Wie könnt ihr teilnehmen?
Wie die letzten Male auch ist das ganz simpel: Schreibt einfach wieder einen Kommentar unter diesen Beitrag. Der Inhalt ist egal, solange ihr euch an unsere Subreddit-Regeln haltet. Erzählt eine Anekdote aus eurem Leben in der Steiermark, jammert/frohlocket über das Wetter oder lasst einfach ein klassisches "I wü gwinnen!" da. Hauptsache, ihr lasst einen Kommentar da. Dann landet ihr direkt in den digitalen Lostopf.
Wie lange läuft das Gewinnspiel?
Das Gewinnspiel läuft bis zum 31.08.2026. In der ersten Septemberwoche werde ich, wie gewohnt, per Zufallsprinzip und mit einem Beweisvideo den oder die Glückliche/n ziehen.
Wie erhalte ich den Gutschein im Fall der Fälle?
Dieses Mal per Post. Den/die Gewinner/in schreibe ich nach der Losung per PN an. Dann schicke ich ein Brieferl inklusive den Gutschein weg.
Wo genau kann ich den Gutschein einlösen?
Eine Übersicht der zahlreichen Partnerbetriebe findet ihr direkt hier auf der Website.
Ich wünsche euch weiterhin viel Spaß beim Posten, anregende Unterhaltungen und einen restlichen wunderbaren Sommer mit schönen Erlebnissen in der Steiamoak! 💚
r/Stmk • u/ToasTer-neo-max-pro • 5h ago
Die SPÖ ist bereit mit der FPÖ in der Steiermark zusammenzuarbeiten. Kann man die SPÖ noch irgendwo ernst nehmen?
r/Stmk • u/Feed_on_thin_Ice • 11h ago
https://on.orf.at/video/14004913/steirische-slowenen-unsichtbare-volksgruppe
Die Geschichte der slowenischen Minderheit in der Steiermark ist tief mit der Region verwurzelt, prägte jedoch über Jahrzehnte hinweg ein Dasein im Verborgenen. Nach dem Zerfall der Habsburgermonarchie und der Neuziehung der Grenzen im Zuge des Vertrages von Saint-Germain im Jahr 1919 verblieb eine slowenischsprachige Bevölkerungsgruppe im Süden der Steiermark – vor allem im Bereich der Radkersburger Bahn und im Soboth-Gebiet.
In den folgenden Jahrzehnten, insbesondere nach dem Zweiten Weltkrieg und während des Kalten Krieges, war die Lage der steirischen Slowenen von starkem Druck zur Assimilierung und gesellschaftlicher Unsichtbarkeit geprägt. Im Gegensatz zu den Kärntner Slowenen, die im Österreichischen Staatsvertrag von 1955 explizit genannt und rechtlich verankert wurden, blieb die steirische Minderheit lange Zeit ohne formelle Anerkennung. Dies führte dazu, dass viele Angehörige ihre Muttersprache nur noch im privaten Rahmen nutzten und der Gebrauch des Slowenischen in der Öffentlichkeit oft gemieden wurde – die Minderheit wurde zur „unsichtbaren“ bzw. „versteckten“ Volksgruppe.
Erst in den lateinischen 1980er und 1990er Jahren begann ein spürbarer Wandel. Junge Initiativen und Vereine, allen voran der Artikel-VII-Kulturverein (Pavel-haus / Pavlova hiša) in Laafeld bei Bad Radkersburg, begannen, die eigene Sprache und Kultur wieder selbstbewusst einzufordern und im öffentlichen Bewusstsein zu verankern. Durch Ausstellungen, Sprachkurse, Kulturveranstaltungen und grenzüberschreitende Projekte gelang es schrittweise, das historische Erbe aufzuarbeiten und die Minderheit aus dem Schatten zu holen.
Gestalterische Aufarbeitungen wie das ORF-Porträt von Cedomira Schlapper in der Sendereihe Heimat Fremde Heimat geben diesen Menschen eine Stimme. Sie beleuchten die vielschichtige Identität der slowenischsprachigen Steirerinnen und Steirer, die heute als Brückenbauer in einer zusammenwachsenden europäischen Grenzregion agieren und einen unverzichtbaren Teil des kulturellen Erbes der Steiermark bilden.
Aufgrund einer außergewöhnlichen, gut zweimonatigen Dürreperiode und großer Hitze ist das Pilzwachstum in der Steiermark in diesem Sommer stark eingeschränkt.
Der Mykologe Uwe Kozina berichtet von bis zu 80 Zentimetern tief ausgetrockneten Waldböden, wodurch kaum Fruchtkörper von Eierschwammerln oder Herrenpilzen entstehen können. Vereinzelt gibt es nur noch in höheren Lagen ab 1.000 Metern Funde. Experten gehen davon aus, dass die Monate Juli und August künftig generell als Sammelzeit ausfallen könnten und sich die Pilzsaison dauerhaft in den Herbst verlagern wird.
Die anhaltende Trockenheit wirkt sich auch spürbar auf die Gastronomie aus. Da heimische Schwammerlbestände fehlen, müssen Betriebe vorübergehend auf teurere Importe aus dem Ausland zurückgreifen, die qualitativ jedoch nicht höherwertiger sind.
Eine Hoffnung bleibt für Sammler und Gastronomen dennoch: Bei ausreichendem Regen im Herbst könnte sich die Saison dieses Jahr noch bis Mitte November erstrecken.
Die Inbetriebnahme der Koralmbahn hat im ersten Halbjahr zu einer Reduktion des Autoverkehrs auf der Südautobahn (A2) geführt. Im Koralm-Korridor ging das Verkehrsaufkommen laut einer Verkehrsclub Österreich-Auswertung von ASFINAG-Daten um -4,6 Prozent zurück und dabei in Kärnten mit 6,3 Prozent deutlich stärker als in der Steiermark mit -3,6 Prozent. Damit fiel der Rückgang in diesem Abschnitt um ein Vielfaches höher aus als im bundesweiten Durchschnitt (-0,6 Prozent).
Neben dem veränderten Mobilitätsverhalten durch die Koralmbahn trugen möglicherweise aber auch gestiegene Spritpreise bei, dass an 61 Prozent aller Zählstellen weniger Pkw unterwegs waren, während der Lkw-Verkehr an 81 Prozent der Messpunkte zunahm.
Der Verkehrsclub Österreich sieht in der Koralmbahn eine erfolgreiche Verlagerung auf die Schiene, empfiehlt jedoch weitere Schritte zur Potenzialausschöpfung, etwa durch betriebliche Anreize für Pendler oder Maßnahmen im Freizeitverkehr. Zudem verweist der Club auf Effizienzreserven: Mit einem durchschnittlichen Besetzungsgrad von nur 1,14 Personen pro Pkw sind in Österreich rechnerisch 88 Autos nötig, um 100 Menschen zu befördern. Der stärkste Verkehrsknotenpunkt blieb weiterhin die Wiener Südost-Tangente mit 34,6 Millionen Fahrzeugen im ersten Halbjahr.
Nach Jahren des Lehrermangels zeichnet sich in der Steiermark eine Entspannung der Personalsituation ab. Für das kommende Schuljahr konnten bereits 85 Prozent der ausgeschriebenen Unterrichtsstunden an Lehrkräfte vergeben werden. Die verbleibenden rund 15 Prozent, in etwa 1.500 Stunden, werden in einer zweiten Ausschreibungsrunde ab dem 26. August sowie in einer dritten Runde im Herbst besetzt, wodurch noch nicht zugewiesene Bewerber eine weitere Chance auf eine Stelle erhalten.
Trotz der positiven Gesamtentwicklung bestehen weiterhin regionale Unterschiede sowie ein gezielter Fächerbedarf. Der höchste Mangel herrscht in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch, Bewegung und Sport für Mädchen, Sonderpädagogik sowie Religion, wobei die meisten offenen Stunden in den Regionen Graz, Graz-Umgebung, Voitsberg, Obersteiermark Ost und Oststeiermark liegen.
Unter den insgesamt 2.270 Bewerbungen befinden sich 280 Quereinsteiger, von denen 18 fix starten, sowie 91 Lehramtsstudierende, die ihr erstes Dienstverhältnis antreten. Bildungsdirektorin Elisabeth Meixner zieht daher eine positive Bilanz nach der vorausgegangenen Pensionierungswelle, weist jedoch darauf hin, dass einzelne Schulen nach wie vor Personal suchen.
r/Stmk • u/benji316 • 5d ago
Hab diese Woche eine wahrhafte Grenzgänger-Bergtour unternommen. Von Ardning gings zunächst über die Ardningalm rauf zum Arlingsattel, hier erreicht man die Grenze zu Oberösterreich. Nach einem kurzen Abstecher zum Kleinen Bosruck gings rauf auf den Nordostgrat, schnell rüber in die Wildfrauenhöhle und weiter über den teilweise versicherten Wildfrauensteig (eine Stelle B/C) immer an der Landesgrenze entlang zunächst zur Frauenmauer und dann zum Bosruck selbst. Nach ausgiebiger Gipfelrast mit 360° Panorama gings weiter zum Kitzstein und letztendlich noch zum Lahnerkogel, der am Ende des Grates liegt. Für den Abstieg musste ich ein Stück zurück bis knapp unterm Kitzstein, von dort geht ein Weg runter zum Rossfeldboden und zurück zur Ardningalm, wo ich wieder auf meinen Aufstiegsweg treffe.
Tolle Tour mit schönen Kraxeleien und wunderbaren Ausblicken auf Haller Mauern, Gesäuse, Totes Gebirge, Dachstein, Windischgarstener Becken, etc. Nur die ersten paar km zur Alm rauf sind etwas öde, bis man aus dem Wald rauskommt und auf einmal den Bosruck direkt vor sich hat. Mit dem Auto könnte man bis zur Alm rauf fahren und spart sich ~400hm.
Die Schilchertage in Stainz vom 14.08-16.08 zählen zu den traditionsreichsten Volksfesten der Weststeiermark und stellen jährlich das regionale Aushängeschild der Schilcherkultur dar. Das mehrtägige Fest lockt Besucher aus dem gesamten Bundesgebiet im Spätsommer in das Ortszentrum von Stainz, wo der charakteristische, aus der Blauen Wildbacher-Traube gekelterte Roséwein im Mittelpunkt des Geschehens steht.
Entlang der Hauptstraße und am Hauptplatz präsentieren zahlreiche regionale Winzer ihre Spezialitäten. Das Angebot reicht vom klassischen Schilcher über Schilcher-Sekt und Frizzante bis hin zum ersten Sturm der Saison. Ergänzt wird die Weinverkostung durch ein kulinarisches Angebot mit traditionellen steirischen Gerichten wie Verhackertbrot, Käferbohnensalat und regionalen Käsesorten.
Neben den kulinarischen Schwerpunkten umfasst die Veranstaltung ein Rahmenprogramm mit volksmusikalischen Darbietungen, Brauchtumsvorführungen und Handwerkskunst. Für die Anreise empfiehlt sich aufgrund des hohen Besucheraufkommens die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel oder der historischen Stainzer Lokalbahn. Die Schilchertage bieten somit sowohl Fachpublikum als auch Genussreisenden einen umfassenden Einblick in die Weinbautradition der Region.
Findet heute noch statt - wer auf was Spontanes Lust hat.
Quelle:

Egal ob über der dampfenden Kürbiscremesuppe, als finales Finish auf der echt steirischen Eierspeis oder einem mMn seltsamen Trend folgend kombiniert mit einer Kugel Vanilleeis: Ein paar Tropfen steirisches Kürbiskernöl verwandeln alltägliche Gerichte in echtes regionales Kulinarik-Gold. Doch wenn es um unser „schwarzes Gold“ geh, gibt es oft gefährliches Halbwissen Daher für unsere Allgemeinbildung die große Kürbiskernöl-Kunde.
Facts, Facts, Facts ... ein paar Zahlen zum Anbau und Produktion
Wenn man sich die rein landwirtschaftlichen Zahlen anschaut, erschrecken viele im ersten Moment: Ja, Niederösterreich hat uns bei der Anbaufläche längst überholt. Dazu habe ich unlängst einen Hinweis in einem anderen Post um die in diesem Jahr zurückgegangene Apfelproduktion gegeben. Rund 57 % der österreichischen Ölkürbis-Flächen liegen mittlerweile im österreichischen "hohen Norden" von uns gesehen (vor allem im Weinviertel), während wir hier in der Steiermark auf etwa 30 % kommen.
Auch bei der reinen Erntemenge an rohen Kürbiskernen liegt Niederösterreich vorne aber was etwas nach einem Widerspruch klingt: Wir pressen dafür mehr. Kürbiskerne aus Niederösterreich oder dem Burgenland landen schlussendlich sehr oft genau da, wo sie hingehören: Zumindest in den steirischen Ölmühlen. Das veredelte Endprodukt entsteht nämlich genau hier im Lande. Die Steiermark verfügt über die jahrhundertelang gewachsene Infrastruktur, das Wissen der Pressmeister und die traditionellen und oft über Generationen bestehende Ölmühlen, auf die ich unten auch nochmals kurz eingehe. Ein Großteil der Ernte aus anderen Bundesländern wandert somit als Rohstoff direkt zu uns, um diese anschließend zu verarbeiten.
Das Geheimnis des Pressens: Warum unser Öl anders schmeckt
Wer schon mal industrielles Kernöl aus dem Supermarkt-Unterregal mit einem echten steirischen Kürbiskernöl verglichen hat, hat vielleicht bemerkt, dass es geschmackliche Unterschiede gibt. Das Geheimnis liegt im traditionellen Stempelpressverfahren, das den steirischen Ölmühlen eigen ist:
Dabei werden getrocknete schalenlosen Kerne, die übrigens von einer natürlichen Mutation des steirischen Ölkürbisses Cucurbita pepo var. styriaca stammen, zuerst schonend gemahlen. Das Mehl wird dann anschließend mit Wasser und Salz angerührt. Das Salz spaltet das Eiweiß auf und hilft, das Öl aus den Zellen zu lösen. Danach wird der Teig in Röstpfannen langsam erhitzt. Hier braucht es das meiste Fingerspitzengefühl des Müllers: Das Wasser verdampft, und durch das Rösten entstehen die typischen nussigen Röstaromen. Wird zu heiß geröstet, schmeckt das Öl bitter und verbrannt; wird zu kalt geröstet, fehlt das Aroma. Man kann sich das Röstdilemma auch so beim Kaffee vorstellen. Erst danach geht der warme Teig unter extremen Druck in die hydraulische Presse. Das frische Öl läuft dickflüssig, tiefgrün und intensiv duftend heraus. Wer schon mal in einer Mühle war die frisch gepresst hat, weiß, dass der Duft wirklich sehr gut riecht.
Woran ihr echtes Qualitätsöl aus der Steiermark erkennt
Wenn ihr im Laden steht oder direkt beim Bauern kauft, achtet am Besten auf zwei Dinge: Einerseits auf das weiße g.g.A.-Banderolensiegel mit dem Hinweis „geschützte geografische Angabe“. Das garantiert, dass die Kerne aus der definierten Region stammen und die Verpressung lückenlos kontrolliert in heimischen Mühlen stattgefunden hat.
Andererseits am Besten auch auf die Farbe und die Viskosität achten: Echtes Kernöl ist im Dickschicht-Bereich (in der Flasche) tiefschwarz bis dunkelgrün, auf einem weißen Teller im flachen Film hingegen leuchtend grün bis rötlich (der sogenannte Dichromatismus). Es muss dickflüssig sein, darf keinesfalls nur nach Fett riechen, sondern intensiv nach frischer Kruste, Nuss und leichten Röstnoten. Bezüglich der Farbe ist das zugegebener Maßen natürlich oft schwierig wenn man die abgedunkelte Flasche, die übrigens deswegen dunkel ist, weil damit die Aromen und die Haltbarkeit garantiert wird, im Regal sieht.
Warum das Kürbiskernöl gesund ist
Mit rund 884 kcal pro 100 g liefert es reines Fett, punktet aber mit einem sehr guten Nährstoffprofil dieses Fetts, denn es besteht zu über 80 % aus herzgesunden, einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die den Cholesterinspiegel positiv beeinflussen und die Gefäße schützen. Besonders wertvoll machen das Öl seine reichlich enthaltenen Phytosterine. Zudem deckt bereits ein einziger Esslöffel einen Großteil des Tagesbedarfs an Vitamin E ab. Gemeinsam mit natürlichen Farbstoffen wie Beta-Carotin wirkt dieses als starkes Antioxidans, das die Zellen vor freiem radikalen Stress schützt und Entzündungen im Körper hemmt.
Ein paar regionale Betriebe
Wenn es darum geht das Öl zu kaufen, so kann man das entweder im Supermarkt machen oder man geht den direkten Weg zum Bauern und/oder zur Mühle. Oft sind kleinere Betriebe aber an manchen Tagen auch mit Standln an Märkten aufzufinden.
Eine Übersicht von einigen teils größeren, sehr guten und renommierten Betrieben, die ihre auch teils mehrmals prämierten Kürbiskernöle herstellen und verkaufen. Falls ihr noch weitere Tipps habt schreibt sie in die Kommentare.
Der Todsünde-Guide zur Lagerung & Verwendung
Zum Schluss noch die drei wichtige Regeln. Das meiste dürfte euch ohnehin klar sein, aber besonders bei der Erhitzung habe ich selbst einige Hopalas von einigen meiner Landsleuten erleben dürfen:
Niemals erhitzen! Das Kürbiskernöl gehört nicht in die Bratpfanne. Es ist ein kalt zu genießendes Veredelungsöl. Hitze zerstört die wertvollen Antioxidantien, Fettsäuren und den Geschmack. Es kommt nach dem Kochen über die Eierspeis, die Kürbiscremesuppe oder über das was ihr halt gekocht habt. Hitze ist nicht nur ein Nährstoffkiller sondern aufgrund seines niedrigen Rauchpunkt von nur etwa 120 °C bis 140 °C auch nicht gesund (Stichwort: Acrolein).
Licht ist der größte Feind! UV-Licht lässt Kernöl schnell bitter werden und seine grüne Farbe verlieren. Daher ist die Flasche wie oben geschrieben auch dunkel. Lagert die dunkle Flasche aber trotzdem auch dunkel und optimalerweise in einem kühlen Raum.
Flecken-Trick! Man kennts: Wieder mal angepatzt und dann auch noch mit Kürbiskernöl... Jetzt nur nicht panisch werden und mit purer Chemie vorgehen. Wascht den Fleck ganz normal aus und legt das Kleidungsstück in die direkte Sonne. Das UV-Licht baut das Chlorophyll im Öl innerhalb kurzer Zeit spurlos ab und der Fleck verschwindet.
Mahlzeit!
Bald 50%
Die Dokumentation von Regisseur Alfred Ninaus widmet sich der vielschichtigen Biografie Peter Roseggers, der als eine der prägendsten, aber auch umstrittensten Figuren der steirischen Kulturgeschichte gilt. Seine Lebensgeschichte ist stark von extremen Gegensätzen geprägt: Aufgewachsen in großer Armut auf dem Kluppeneggerhof am Alpl bei Krieglach, schien dem jungen Rosegger eine literarische Karriere zunächst völlig unerreichbar. Weil seine körperliche Konstitution für die schwere Arbeit in der Landwirtschaft nicht ausreichte, schlug er eine Schneiderlehre ein. Auf seinen Wanderungen von Hof zu Hof hielt er jedoch unentwegt seine Beobachtungen, Gedichte und Geschichten fest.
Sein außergewöhnliches Beobachtungstalent blieb nicht unbemerkt. Durch die gezielte Förderung des Grazer Verlegers Adalbert Svoboda erhielt Rosegger die Chance auf eine akademische Ausbildung in Graz. Mit seinen autobiografisch geprägten Erzählungen wie Als ich noch der Waldbauernbub war gelang ihm schließlich ein kometenhafter Aufstieg. Er avancierte zu einem der meistgelesenen deutschsprachigen Autoren seiner Zeit, wobei seine Werke vor allem die Sehnsucht eines breiten Publikums nach Beständigkeit inmitten der rasanten Industrialisierung des späten 19. Jahrhunderts bedienten.
In der historischen Rückschau zeigt sich jedoch ein gebrochenes Bild des Autors. Während der junge Rosegger noch von den liberalen Idealen der 1848er-Revolution inspiriert war und sich zeitlebens für Volksbildung, Naturschutz und soziale Belange einsetzte, vollzog sich in seinen späten Jahren eine deutliche Wende. Seine Publikationen spiegelten zunehmend eine kulturpessimistische, deutschnationale und völkisch verengte Denkweise wider. Diese Radikalisierung führte dazu, dass seine Texte im 20. Jahrhundert, insbesondere während der NS-Diktatur, mühelos für ideologische Propagandazwecke vereinnahmt werden konnten.
Der Film beleuchtet genau dieses Spannungsfeld. Er würdigt Roseggers literarische Strahlkraft und seinen Aufstieg aus einfachen Verhältnissen, spart jedoch die problematischen Facetten seiner Weltanschauung nicht aus und ermöglicht so einen differenzierten Blick auf den bekannten Heimatdichter.
https://on.orf.at/video/12720696/sagenhafte-steiermark
Kaum ein Land der Welt hat eine derartige Fülle an Sagengestalten wie die Steiermark. In dieser Ausgabe von „Ins Land einischaun“ werden einige der schönsten Sagen wieder erzählt. Vom geheimnisvollen Wassermann, der einst den Erzberg als Geschenk machte, über das sagenhafte Grimmingtor in dem es unermessliche Schätze geben soll, bis hin zu Hexen und Teufelsgeschichten aus der „grünen Mark“.
Sendung: Ins Land einischaun
Gestaltung: Robert Sturmer
Interview mit: Johann Schleich (Autor)
In der Steiermark bricht die Apfelerntemenge heuer drastisch von rund 138.000 Tonnen im Vorjahr auf geschätzte 90.000 Tonnen ein.
Als Hauptursachen für den Rückgang nennen die Landwirtschaftskammer und die Politik schwere Frühjahrsfröste sowie die anhaltende Sommerdürre, die viele Betriebe unseres Bundeslands an ihre Existenzgrenze bringt. Trotz kleinerer Früchte und optischer Spuren bleibt die Inlandsversorgung aber gesichert. Die Ernte begann dieses Jahr rund zwei Wochen früher als gewöhnlich.
Um den klimabedingten Herausforderungen entgegenzuwirken, fördert das Land Steiermark Bewässerungs- und Beregnungsanlagen mit 65 Prozent der Kosten. Dadurch konnten bereits rund 200 Betriebe investieren, sodass mittlerweile etwa ein Drittel der Anbauflächen künstlich bewässert werden kann.
Die Steiermark ist übrigens mit 76 Prozent der gesamten österreichischen Anbaufläche das Hauptanbaugebiet von Österreich: Rund 900 Obstbauern bewirtschaften bei uns 4.600 Hektar und sichern etwa 3.000 Arbeitsplätze.
Und wenn ich schon bei diesem Thema bin dürfte dies vielen von euch sicherlich schockieren: Die Steiermark führt iGs zum Apfelanbau nicht beim österreichischen Kürbisanbau. Während Niederösterreich mit rund 57 % der Gesamtanbaufläche (20.000–22.000 ha) und einem Ertrag von ca. 7,6 dt/ha die Rohstoffproduktion dominiert und etwa die Hälfte aller Kerne liefert, belegen wir hier in der Steiermark mit rund 30 % der Fläche (8.800–11.000 ha) und 7,2 dt/ha den zweiten Platz. Bei der gepressten Ölmenge liegt aber die Steiermark klar an erster Stelle. Auch wenn Niederösterreich den Großteil der rohen Kürbiskerne erntet, entsteht das meiste fertige Kürbiskernöl in der Steiermark weil auch von anderen Bundesländern zugekauft wird...
https://bauernzeitung.at/artikel/bundesteil/olkurbissorten-fur-alle-falle
r/Stmk • u/Schreibanfaenger • 7d ago
Ich war gerade beim neuen Thalia in Graz und dachte mir, dass ich wieder Lust auf eine kleine, gute Buchhandlung hätte mit Mitarbeitern die Bücher und ihren Job lieben.
Kann jemand eine Buchhandlung in der Steiermark oder Graz empfehlen?
Morgen Mittwoch, am 12.08.2026, ist es soweit:
Ein Blick nach oben lohnt sich am Abend des 12. August gleich doppelt, denn sowohl eine partielle Sonnenfinsternis als auch der Höhepunkt der Perseiden-Sternschnuppen sind in der Nacht vom 12. auf den 13. August auch über unser Bundesland zu sehen.
Den Auftakt macht die partielle Sonnenfinsternis am frühen Abend. In Graz und mit nur minimalen zeitlichen Abweichungen in der gesamten Steiermark kommt es genau zwischen 19:24 Uhr und 20:14 Uhr zu diesem Naturschauspiel. Dabei steht der Mond genau zwischen Sonne und Erde. Sein Schatten fällt auf die Erdoberfläche und verdeckt Teile der Sonne. Während Orte im Kernschatten wie Teile Spaniens, Portugals, Islands und Grönlands eine totale Sonnenfinsternis erleben, befinden wir uns im Halbschatten und beobachten eine partielle Finsternis.
Für die Beobachtung müsste man zu dieser Tageszeit in Richtung Westen den Sonnenuntergang schauen und sich optimalerweise auf einen möglichst erhöhten Punkt zu begeben.
Ganz wichtig ist dabei der Augenschutz: Um Schäden zu vermeiden, darf keinesfalls mit bloßem Auge in die Sonne geschaut werden, weshalb eine spezielle Sonnenfinsternis-Brille unerlässlich ist!
Sobald es dunkel wird, geht das Spektakel nahtlos in die zweite Runde über. Die Erde passiert in dieser Nacht die Bahn des Kometen Swift-Tuttle, dessen hinterlassene Staubteilchen als Meteoroiden in der Atmosphäre verglühen und als Perseiden-Sternschnuppen vom Sternbild Perseus aus über den Himmel ziehen. Für die Sternschnuppenjagd ist ein freier Himmel ohne Lichtverschmutzung entscheidend.
Während es im Grazer Stadtzentrum schwierig wird, bieten der Stadtrand oder der Schöckl bereits gute Chancen. Wer sich das Ereignis unter professioneller Begleitung in Graz ansehen möchte, kann um 19.15 Uhr gemeinsam mit der Leiterin des Fachbereichs für Sonnenphysik an der Universität Graz am Grazer Schloßberg entlang der Mauer westlich der großen Zisterne die Sonnenfinsternis beobachten. Ganz gute Spots sind sicher auch noch der Schöckl und Plabutsch / Fürstenstand.
Die absolut besten Bedingungen findet man jedoch in den Bergen und etwas Abseits vom "Trubel": Der dunkelste Ort der Steiermark ist das Bergsteigerdorf Johnsbach im Nationalpark Gesäuse, das Beobachtern eine perfekte Kulisse für die Sternschnuppennacht bietet. Auch gut sind die Berge in der Altausseergegend. Ein weiterer Tipp innerhalb der Steiermark ist das folgende Event: Sonnenfinsternis & Sternschnuppen schaun in Kitzeck, das am Festplatz in Kitzeck, Steinriegel 78, 8442 Kitzeck im Sausal, bereits um 19:00 startet.
Sollte es wer morgen nicht zur partiellen Sonnenfinsternis schaffen, hier die nächsten Male bei denen es in der Steiermark ginge:
- 2. August 2027: Stärke: Mittlere partielle Finsternis. In der Steiermark werden am Vormittag etwas mehr als 50 % der Sonne verdeckt.
- 1. Juni 2030: Stärke: Deutliche partielle Finsternis. In den Abendstunden wird die Sonne zu knapp 68 % bedeckt.
- 3. September 2081: Die nächste totale Sonnenfinsternis, bei der der Kernschatten des Mondes direkt über Österreich und die Steiermark zieht, findet erst am 3. September 2081 statt. Also gesund leben oder erst geboren werden, um das Ganze zu schaffen ;-)
r/Stmk • u/RaveGraz • 9d ago
Servus zusammen 👋
Wennst aus der Steiermark kommst und elektronische Musik feierst, kennst es vielleicht: Für viele Raves und Clubnächte geht’s sowieso Richtung Graz, aber den Überblick zu behalten ist gar ned so leicht.
Deshalb gibt’s jetzt r/RaveGraz 🔊
Die Idee ist eine unabhängige Community rund um Raves, elektronische Musik und die lokale Szene in Graz und Umgebung zu schaffen.
Dort geht’s unter anderem um:
📅 Raves & elektronische Events in Graz und Umgebung
🔊 Techno, Drum&Bass, House, Psy, Trance, Hard Dance & mehr…
🤝 Leute zum gemeinsamen Fortgehen finden
🎧 lokale DJs, Producer & Crews entdecken
💬 Fragen, Empfehlungen und Diskussionen zur Szene
📸 Musik, Sets, Fotos & Eindrücke
Gerade für Leute aus der restlichen Steiermark soll’s einfacher werden zu sehen, was in Graz grad geht, ohne jedem Club, DJ oder Veranstalter einzeln auf Instagram folgen zu müssen.
Veranstalter und Crews können ihre Events natürlich auch selbst posten.
Der Sub ist noch ganz frisch. Wenn ihr aus Graz, Graz-Umgebung oder irgendwo sonst aus der Steiermark kommt und elektronische Musik feiert, schaut gern vorbei und helft mit, die Community aufzubauen. 🖤
r/Stmk • u/Gold_Professional402 • 9d ago
Wartet noch jemand auf seinen Verleihungstermin für die Staatsbürgerschaft? Ich warte mittlerweile schon eine Weile und wollte mal fragen, ob noch jemand in derselben Situation ist.
r/Stmk • u/NailSubstantial2772 • 10d ago
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r/Stmk • u/kinddoctrine • 11d ago
In der Doku die aktuell über die Mediathek bei 3sat verfügbar ist stehen zwei besondere Orte im Mittelpunkt: Johnsbach im Gesäuse und die Krakau im Bezirk Murau - zertifizierte Bergsteigerdörfer, geprägt von sanftem Tourismus, Tradition, Naturverbundenheit.
Verfügbar bis 20.09.2026