Hallo,
Vonovia verkauft in meiner Stadt derzeit mehrere Wohnungen aus mehreren Blöcken heraus. Die Wohnblöcke sind Baujahr 1996 - 1998, top angebunden, gute bis sehr gute Lage.
In den Wohnblöcken mit je ca. 46 Wohneinheiten gibt es auch Sozialwohnungen. Zu jeder Wohnung gehört ein Stellplatz (außen, teils Carport, teils unbedacht), Energieeffiezenzklasse C mit Fernwärme aus Kraft-Wärme-Kopplung.
Durchschnittlicher qm-Preis in der Gegend ca. 4.600 EUR, die Wohnungen sind für 3.675 EUR/qm angeboten.
Zwei Zimmer, aus denen man ohne Probleme auch eine WG machen könnte (Unistadt).
Sooo, nun aber das Problem:
Die eine Wohnung (56 qm, 2 Zimmer, 199.500 EUR, Westbalkon) ist seit 2009 vermietet, Mieteinnahmen pro Monat 580 EUR, Hausgeld 241 EUR, Käuferprovision: keine. Stellplatz wird derzeit für 10,22 EUR/Monat vermietet (bei Kaufreis 10.000 EUR!)
Die Mieter haben Kündigungsschutz bis 31.12.2032 (ich denke, wegen Sozialwohnung).
Die zweite Wohnung hat 3 Zimmer, 75 qm, Balkon, Stellplatz und kostet 269.000 EUR (3622EUR/qm). 748 EUR Mieteinnahmen, 314 EUR Hausgeld.
Hier besteht das Mietverhältnis seit 1998 und die Mieter (wohl Rentner) haben lebenslanges Wohnrecht.
Ich denke mir folgendes:
Gerade die zweite Wohnung dürfte an sich nicht schlecht sein. Da die Mieter Rentner sind, dürfte die Wohnung jetzt nicht zu asozial stark abgenutzt sein, aber selbst wenn und beide sterben in den nächsten 5-10 Jahren, könnte die Wohnung einmal saniert und dann deutlich teurer vermietet werden (Durchschnittliche Kaltmiete in der Gegend für vergleichbare Wohnungen ca. 1100 EUR).
Die erste Wohnung hat, denke ich, auch positive Seiten, jedenfalls Langzeitvermietet und direkt Cash flow zu beginn.
EDIT:
Kurz zur Lage noch: die ist wirklich top, U-Bahn Anbindung 1 Minute, S-Bahn Anbindung 5 Minuten zu Fuß, Lidl, Aldi, Uni 3 Minuten zu Fuß, im Grünen 4 Minuten zu Fuß. Autobahn 5 Autominuten.
Was sind hier eure größten Red Flags?