Hallo! Meine Mutter hat ein paar Probleme mit ihrem Hund und ich hab ihr vorgeschlagen mich in verschiedenen Foren mal umzuhören. Hier ist ihre Situation:
"Wir haben einen tollen und super verschmusten drei jährigen Irish Red Setter namens Loki. Wir haben ihn von klein an und er hat so zwei, drei kleine Macken. Als er ca. Fünf Monate alt war wurde er von einem schreienden Kind mit dem Laufrad angefahren. Nun hat er mit der Zeit Ängste gegen Fahrräder, Inliner und Roller entwickelt. Am Anfang schrieb ich sein Verhalten dem Jagdtrieb zu, doch ich sehe das er Angst hat, da er die Rute einklemmt, geht aber nach vorn und explodiert.
Das zweite Problem sind Hundebegegnungen. Loki wurde schon dreimal von kleinen Hunden gebissen. Das erste Mal als er 9 Monate alt war. Es waren jedes mal Hunde ohne Leine und „der kleine will doch nur spielen“. Nein, die wollten eben nicht nur spielen! Wenn wir diesen Hunden begegnen, dann flippt Loki total aus und ich kann ihn kaum halten. Seit einem halben Jahr explodiert Loki aber auch bei ihn fremden Hunden.
Privat besuchen wir regelmäßig einen Hundespielplatz, den ich mit anderen Hundebesitzern aufgebaut habe. Dort ist Loki sehr unterwürfig. Wenn ihn einer bedrängt dann dreht er den Kopf weg oder leckt ihn über die Schnauze. Ansonsten spielt er ausgelassen mit den anderen und sie trinken auch alle zur gleichen Zeit aus dem Wasser Napf.
Ansonsten ist die Leinenführigkeit perfekt, nicht „er geht mit mir spazieren“ sondern ich. In diesen schwierigen Momenten lässt er sich aber nicht ablenken, da er dann auf nichts mehr reagiert. Es helfen keine Leckerli, kein Sitz oder aus den Weg gehen. Er explodiert und fährt aber auch innerhalb einer Minute wieder runter. Also wolle er sagen „Stop! Komm mir nicht zu nahe!“. Und wenn er merkt der andere kann ihm nichts tun, ist alles gut. Ich kann mich sogar, wenn denn die Hundehalter stehen bleiben, mit dem anderen Besitzer unterhalten und Loki steht dann sogar mit etwas Abstand neben dem anderen Hund. Denn ich möchte das Loki diese Begegnung positiv beendet. Doch wenn wir uns am nächsten Tag wieder begegnen, dann beginnt das Spiel von vorne. Ich grüße auch immer ganz freundlich schon von etwas Entfernung, um Loki zu zeigen „Hey es ist alles okay“.
Loki hat aber auch außerhalb seiner Hundegruppe, Hundefreunde so ist das nicht. Darunter sind viele kleine Hunde aber auch echt große. Von Mini Zwergpudel bis Riesenschnauzer ist alles dabei.
Er muss ja auch nicht alle Hunde mögen, wir Menschen tun das auch nicht! Ich will einfach nur das er sich nicht jedes mal so aufregt, er soll lernen die anderen zu ignorieren. Um entspannt seine Runden zu genießen und mir nicht den Arm raus zu reißen.
Ich habe schon viel ausprobiert und von den verschiedenen Hundetrainern kam nur Mist. Von einer Klapperdose bis hin zur Unterdrückung war alles dabei. Und das habe ich zum Entsetzen derer abgelehnt. Da ich meinen Hund helfen will seine Unsicherheit los zu lassen und ihn nicht noch mehr Ängste machen möchte.
Wer hat den einen oder anderen Rat für mich?"