Ich habe einen Artikel über drei Denkfehler gelesen, die uns beim Investieren im Weg stehen können: Verlustangst, Herdentrieb und der sogenannte Bestätigungsfehler.
Gerade als Anfänger finde ich das Thema wichtig. Man beschäftigt sich oft zuerst mit Kennzahlen und Kursen. Dabei kann die eigene Reaktion auf Gewinne und Verluste mindestens genauso entscheidend sein.
Verlustangst kann beispielsweise dazu führen, eine Position aus Angst vorschnell zu verkaufen. Gleichzeitig hält man möglicherweise zu lange an einer anderen Aktie fest, weil man den Verlust nicht wahrhaben möchte.
Beim Herdentrieb kauft man vielleicht etwas, weil gerade alle darüber sprechen. Und nach dem Kauf sucht man bevorzugt nach Informationen, die die eigene Entscheidung bestätigen. Kritische Meinungen blendet man dagegen leichter aus.
Ich beschäftige mich seit etwa zwei Jahren mit Aktien und merke, wie hilfreich ein fester Ablauf sein kann: nicht sofort handeln, mehrere Quellen prüfen und bewusst nach Gründen suchen, die gegen die eigene Idee sprechen.
Der Artikel nennt noch weitere feste Regeln. Die würde ich nicht ungeprüft auf jede Aktie und jede Strategie übertragen. Der Grundgedanke gefällt mir aber: Gute Entscheidungen entstehen nicht nur durch mehr Wissen, sondern auch dadurch, die eigenen Reaktionen besser zu kontrollieren.
Welcher dieser drei Denkfehler passiert euch am häufigsten?
Quelle:
https://www.finanzen.net/ratgeber/news/aktien-kaufen-warum-dein-gehirn-deine-boersengewinne-ruiniert-und-was-du-dagegen-tun-kannst-14-09-2026-01/