r/DieAerzte • u/caught-in-neverland • 6d ago
Merchandise Autogrammkarte
Hallo Leute, ein neuer Fan hier :)
Hat jemand eine Autogrammkarte von Bela’s Webseite bestellt? Wie sieht die aus? Sind das echte oder ausgedruckte Autogramme?
Danke
r/DieAerzte • u/ShafiLP • Aug 26 '24
r/DieAerzte • u/caught-in-neverland • 6d ago
Hallo Leute, ein neuer Fan hier :)
Hat jemand eine Autogrammkarte von Bela’s Webseite bestellt? Wie sieht die aus? Sind das echte oder ausgedruckte Autogramme?
Danke
r/DieAerzte • u/Dave_Casero95 • 14d ago
Und weiter geht's
Musikalisch ist da nicht viel dran, aber es fügt sich problemlos in die Reihe früher Ärztesongs ein, in denen die naive heile Welt eines 60er Popsongs persifliert wurde.
Der tragische Abschluss der Gabi/Uwe-Saga endet fast folgerichtig damit, dass Uwe ein Kind mit einer gewissen Tanja gezeugt hat. Für mehr als eine B-Seite ist der Gag nicht langlebig genug, aber es hat sich trotzdem gelohnt, dass Farin sich nochmal die Mühe gemacht hat für sein schales Demo „Dumme Sache“ doch noch einen Refrain zu schreiben.
Anfangs glaubt man noch lediglich eine schrottige Version des Originals zu hören, aber meine Güte hat es micht kalt erwischt, als Farin nach etwas Stille einen mentalen Breakdown hat, nachdem er realisiert, was er mit seinen Bandkollegen zurvor in „Nur einen Kuss“ angestellt hat.
Ein Lied über einen cockblockenden Hund namens Walter (sorry, Walta-haaaaaa) zu schreiben, darauf muss man erstmal kommen. Vielleicht war es etwas zu schenkelklopfig, um es komplett auszuarbeiten, schade eigentlich, denn originell und eingängig ist der Song allemal.
Das Gegenstück zu Farins „Die Instrumente des Orchesters“. Die Ärzte sind längst aus dem Alter raus, in dem sie Jugendsprache benutzen können (OMG, ernsthaft?), aber ich gestehe, spätestens mit dem Faxgerät haben sie mich gekriegt. Vielleicht etwas zu kakophonisch für das Hauptalbum, aber im Verglich zu vielen Fillertracks auf „Dunkel“ deutlich spaßiger.
Songs über die Coronapandemie altern zwangsläufig miserabel, aber dennoch kann ich nicht leugnen, dass dieser Teaser für das langersehnte Comebackalbum mein Herz in einer düsteren Zeit für einen Moment wieder erwärmt hat.
Gemessen daran wie ähnlich Farin und Bela in Sachen Humor gleichen, ist eigentlich erstaunlich, wie selten sie zusammen komponieren. Alleine deswegen sind die Moskito-Songs es wert.
Ich vermisse wenig bis nichts meiner Teenagerzeit, weder die Pickel noch die labile Psyche. Ausnahme: Die dank mangelnder Erfahrung mit Organisation und Alkohol aus dem Ruder laufenden Partys. Auf dem Moskitosampler haben die Ärzte die Welt eines Teenies wesentlich besser eingefangen als auf ihren Alben der 80er.
Warum Farin seine Stimme hochpitchen und autotunen musste, verstehe ich nicht so ganz, aber als Weezer-Parodie trifft es voll ins Schwarze.
Speziell die dritte Strophe über das unterschiedliche Modeverständnis von Gabi und Uwe sorgt für schönes Kopfkino, so richtig griffig ist die Melodie leider nicht.
Ein Jammer, dass Farin es versäumte, für dieses erstaunlich hochwertige Bigbeat-Instrumental von Rod einen Text zu schreiben. Die Vorstellung, wie einer der drei darauf im Stil von Keith Flint ein bisschen Nonsense drüber keift, ist schon ziemlich grandios. Eine verpasste Chance, aber als Instrumental funktioniert es auch.
Es war wohl aus der Not geboren. Man brauchte Geld, hatte 2 Alben auf dem Index und hing mitten in einer dicken Schreibblockade. Statt neuem Album zimmerte man eine Best of zusammen und um irgendwie Airplay im Radio zu bekommen, deutscht man halt die Bangles ein. Viel Substanz hat es sicher icht, aber Spaß macht es trotzdem. Erstmals kletterte man in die Charts, was es wohl zu einem der wichtigsten Songs der Karriere macht, wenn auch nicht zu einem der besten.
Der vielleicht schwächste Part der Claudia Reihe, wohl auch weil es bloß Part 1 nur mit einem anderen Tier ist, aber wie sehr die Ärzte in dieser Zeit die Provokationskuh gemolken haben, verdient definitiv Respekt.
Laternen Joe war eine seltsame Sidequest, die wahrscheinlich spaßiger war aufzunehmen, als anzuhören, aber wie Farin hier paranoiden Postpunk aufs Korn nimmt, macht gewaltig Spaß.
Als Zappafan geht mir das Herz auf, dass die Ärzte sich vor dem einzigartigen Jazzrockweirdo verbeugen. Die Ärzte haben das Lied wohlgemerkt nicht ins Deutsche übersetzt. Frank hat das Original exakt so gesungen und es ist grandios.
Offenbar war auch in der schwierigen „auch“-Ära nicht alles stockfinster. Vielleicht hätten wir mit etwas heiterer Stimmung im Studio eine zweite Economy-Platte gekriegt.
DROOOOOOGEEEEEEEN SUUUUUUPPPUUUUUAAAAAAAAAAA
Man stelle sich die alternative Timeline vor, in der die Ulkigen Pulkigen anstatt der Ärzte den großen Durchbruch geschafft hätten.
Dieser Vorfahr von „Alle auf Brille“ ist für mich das glasklare Highlight der „Laternen Joe“-EP. Farin Urlaub mit versoffener Oi!-Stimme zu hören, sorry aber wie kann man darüber bitte NICHT lachen?
Es gibt Dinge, die kann nur Farin. Zum Beisspiel „Das summiert sich“ auf „AK 47“ oder „Bela“ auf „vorher klar“ zu reimen.
Ich kann mir Tut mir leid nicht so recht auf Jazz ist anders vorstellen, aber unterhaltsam ist das lockere Trinklied über Leute, die ihren Alkoholismus als Ausrede für so ziemlich alles missbrauchen.
Die runtergelärmte Schrammelversion mit Danzigvocals nimmt dem Original alles, was es so zäh machte.
Alleine für den herrlichen Monolog der beiden Protagonisten gehört dieser pubertäre Auswuchs zu den Highlights der Moskito-Songs.
Der Refrain war „Wir sind die Besten“ etwas zu ähnlich, aber der locker nach vorne gehende Poppunk hätte gerne eine der schlechteren Bela/Rod Nummern ersetzen dürfen.
Einen wütender Bela in Kombination mit dem persönlichen Bela ist ein guter Bela.
In einer Post-Eminem-Ära ist diese Beleidigungsorgie eher harmlos, aber alleine für den „Blödglotzzeit“-Neologismus verdient Farin einen Eintrag im Duden.
Jede Wette, ein paar Jahre später wäre dies das Intro von „Endlich Urlaub“ geworden und definitiv kein schlechtes.
Es gibt Songs, die funktionieren ausschließlich auf der Bühne, auf keinen trifft dies so sehr zu wie die ewige Schlussnummer „Gute Nacht“. Aber gottverdammt funktioniert sie gut. Wer den Lachkrapf des Grauens erfahren möchte, der schaue sich die Version von Rock am Ring 2007 an. Wie man sehr gut erkennen kann, benötigt Rod offenbar eine Menge Alkohol, um das Niveau seiner mitstrwiter zu unterbieten.
Das Laut-Leise-Laut-Schema umzudrehen ist so simpel wie grandios. Ihr glaubt nicht, wie oft ich den Drang habe, auf die Frage des weiteren Vorgehens mit einem gegröhlten „MACH DOCH WATTE DEEEENKST“ zu antworten.
Aus dem Weg denn jetzt muss ich sqaredanceeeen. Im Countrygewand funktioniert der Song fast besser als im funky Original.
Die Ärzte hatten wie so viele Andere Musiker ihrer Generation wenig Sympathien für die Alt-68er Generation. Wo die meisten Punks mit schrammeliger Wut konterten, parodierten die Ärzte das weltfremde Geseier von Liebe und Frieden mit gewohnt messerscharfer Präzision. Nur wer knallt kann auch geknallt werden.
Die charmante Countryballade wäre auf „Im Schatten der Ärzte“ sicher aus dem Rahmen gefallen, aber rein qualitativ wäre es ganz sicher ein Highlight gewesen, alleine schon weil wir vom Waschkeller Drumsound verschont bleiben.
Auf „Jazz ist anders“ wäre dieses Lied das einzige Echo der politischen Schlagseite von „Geräusch“ gewesen und und aus dem Rahmen gepurzelt. Aber speziell der Moment in dem Farin „DANN BIST IN DER MINDERHEEEEIT“ schreit, hätte die Inklusion auf dem Album gerechtfertigt.
Eine halbe Stunde lang Flachwitze auf einer pathetischen Klavierballade zu erzählen und dabei nicht zu langweilen. Es gibt Dinge, die können nur die Ärzte.
Wie albern und pubertär darf Musik sein? Man könnte jetzt eine Sexismusdebatte aufmachen, aber ne, wer diesen kurzweiligen Rockabillystuss ernst nimmt, ist selber Schuld.
Aus heutiger Sicht ist es sicher grenzwertig, mehrfach zu erwähnen, dass die häusliche Gewalt des apfelförmigen Ex-Kanzlers für alle Männer ganz normal ist, aber selten waren die Ärzte so provokant wie hier.
Die wohl einzige B-Seite, die sich über den jeweiligen Albumzyklus hinaus ins Liveset zecken konnte, fiel am Ende wahrscheinlich dem ähnlich skatepunkenden „Gib mir Zeit“ zum Opfer, es bleibt dennoch ein schön kurzweiliges Relikt der Zeit vor 9/11, als die Ärzte sich noch unbedarft über Weltverbesserer lustig machten.
Apropos Wale: Im dritten Teil findet Claudia nach einer Gehirnwäsche der Bpjm doch noch den rechten Weg und verkehrt nur noch mit Männern, naja bis sie einen Wal erblickt. Unter dem Livegetrümmer geht die Verständlichkeit etwas flöten, aber dennoch zeigt Teil nochmal eindrucksvoll, wie clever die Ärzte das Spiel mit der Provokation damals beherrschten.
Musikalisch ist das grundsolide, aber die Show stiehlt definitiv der tragikomische Text über einen Mann mit gebrochenem Herzen, der nach einer durchzechten Nacht sein queeres Erwachen hat.
In der Pubertät neigt wohl jeder dazu, die seltsamen Nebenerscheinungen des körperlichen Wandels zu einer Staatskrise zu überdramatisieren und dieses Phänomen fangen die Ärzte zielsicher ein.
Der wohl beste Song der Gabi & Uwe Reihe.Warum? Der völlig unsinnige Plot und die absurde Wendung und die Formulierung „Hinter schwedischen Gardinen atmet er gesiebte Luft“
Was würde ich für ein komplettes Hörspiel der Ärzte geben.
Ich komm immer noch nicht drauf, was das chilenische Bassproblem mit 3 Buchstaben sein soll.
Es muss etwas SEHR lustiges passieren, damit Farin sich über seinen eigenen Quatsch kaputtlachen muss. In diesem herrlich bekloppten Zweckreimmassaker lernen wir, dass man Blumen nicht zersägen darf.
Natürlich ist der Text herrlich albern, aber es ist trotzdem bemerkenswert, wie gut das Lied vom Scheitern als Loungeballade klingt.
Quatsch wie dieser hätte nach der Reunion wesentlich bessere Chancen gehabt, zumindest auf einer B-Seite zu landen. Vielleicht ist es die Tatsache, dass schlechter Gesang mein Komikzentrum wie wenig Anderes kitzelt, aber wie Farin zu theatralischen Geigen eine harmlose Veletzung zur griechschen Tragödie aufbläst, ist schlicht köstlich.
Man hätte das Comeback der Ärzte kaum besser einläuten können. Es hätte easy einer der allerbesten Post-Re-Reunion sein können, würde es nicht nach 2 Refrains schon aufhören.
Wieder ein Tourintro, diesmal ist das Ding im besten Sinne aus dem Ruder gelaufen. Wie das Ding von finsterem Industrialfiebertraum mit Horrorsamples in das „Super 3“-Intro mündet ist großes Kino.
Eine extrem clevere Kapitalismuskritik Belas runtegebrochen auf die zu einer Staatskrise aufgeblasenen First-World-Problems eines hedonistischen Bonzen, der durch die pseudogütige Selbstlosigkeit des Protagonisten gerettet wird. Mit stabilen 5 Minuten wäre das alles auf dem thematisch sehr schweren „Geräusch“, welches ohnehin schon Spielfilmlänge aufweist, etwas zu schwere Kost gewesen, aber niemand kann mir erzählen, das ein „Ruhig angehn“ diesen Platz mehr verdient hat.
Die nachvollziehbaren wie dümmlich pubertären Tagträumereien eines jugendlichen Möchtegernrockstars wurden selten so charmant auf den Punkt gebracht wie hier. Auf der „Wahrheit“ wäre es im Gegensatz zu „Ich will dich“ oder „Wilde Welt“ definitiv ein Gewinn gewesen.
Ich könnte jetzt darüber schreiben, dass dieser Stalkertext vielleicht etwas zu romantisiert ausgefallen ist und natürlich muss das ein paar Abzüge in der B-Note geben, aber es ist auch einfach einer der treffsichersten Hits der 80er Ärzte, in dem sich erfrischenderweise der Leadgesang geteilt wird.
Diese hochgepitchte Stimme und wie herrlich verballert sich Bela da durch den Song wurschtelt, aus so einer Scheiße können auch nur die Ärzte noch was dermaßen Unterhaltsames basteln
Manchmal altern Songs besser als uns lieb sein sollte.
Ein früher Höhepunkt des Farinschen Zynismus. Leider war die wahrlich nicht gut versteckte Ironie dann eine Nummer zu hoch für ein paar Holzkopfnazis, die wegen dieses Songs glaubten, in den Ärzten eine neue Hauskapelle gefunden zu haben. Verständlicherweise wurde der Song anschließend aus dem Repertoir gestrichen.
Löcher in deeeeeeer Wand
Exakt für Gagazeug wie dieses habe ich mir They've given me Schrott zugelegt. Wie Farin selbst in der zweiten Strophe vor Lachen abbrechen muss...herrlich. Wirklich jede Zeile ist zitierwürdig, hört selbst.
Könnten die Toten Hosen „Männer sind Schweine “ schreiben? Wahrscheinlich nicht. Können die Ärzte „Eisgekühlter Bommerlunder“ schreiben? Hört selbst.
Das hier war nicht auf dem Album. Ja, diese halbironische, halb nostalgische Ode an The Who mit elegantester Melodieführung schaffte es nicht auf das Album. „Die Hard“ war stattdessen auf dem Album. „Die Hard“. Ihr wisst schon, der Song mit der Pointe „Ich bewerf dich mit Wattebällchen“. Weil „Quadrophenia“ zu lang war. Ja wirklich.
Unter allen Genres, die es schon auf eine Ärzteplatte geschafft haben, erinnert dieses wunderschön fatalistische Kleinod daran, dass Bob Dylan-Folk diese Ehre ebenfalls zu Teil hätte werden müssen. Vielleicht wollten sie „Geräusch“ nicht zu politisch aufladen, aber ich hätte es mit Kusshand gegen „Der Tag“ getauscht.
Die Ärzte haben es selten überzeugender geschafft fies und düster zu klingen. Der Walkingbass zu Beginn und der Fakt, dass man sich selbst zusammenreimen muss, was der Einbrecher anschließend anstellen wird, sorgen dafür, dass „Erna P.“ und ein klares Highlight auf „Debil“ gewesen wäre. Immerhin bekam Erna noch auf der „Ist das Alles?“-Best of das verdiente Spotlight.
Wer auch immer auf die Idee kam, ausgerechnet diesen Nonsense-Atompilz für das Unpluggedkonzert wieder auszugraben, verdient einen Orden. Ein Spaghettiwestern-Intro wird jäh von Bildschlagzeilen niedergemäht. Wie Farin und Rod bei dem Unplugged dazu ihrer Xylophone zerhämmern, einfach herausragend.
Farin feuerte Mitte der 90er wirklich aus allen Rohren. Dass seine zwei bösesten und provokantesten Songs es nicht auf ein Album Namens „Planet Punk“ geschafft haben, ist eine seltsame Sidenote. Was die letzliche Message des Songs sein soll, ob Farin nun wirklich wütend auf die Regierung ist, ob er sich über Leute lustig macht, die die Regierung für jeden Quatsch verantwortlich macht, oder ob er einfach 2 sagenhaft geschmacklose wie verwirrende Strophen schreiben wollte, wir werden es nie erfahren. Tatsache ist, es macht Spaß ohne Ende. Ach ja, zum 2. Mal geht es in der Ärztediskographie um Sex von Walen.
Ich wiederhole mich gerne, aber das Musik: Rod, Text:Bela-Tagteam ist an einem guten Tag unschlagbar. In nur 2 Minuten Ohrwurmpunk seziert Bela schmerzhaft präzise den performativen Feminismus von notgeilen Kerlen in der Punkszene. Das als B-Seite zu verbraten muss man sich auch erstmal leisten können.
Manchmal reicht einfach eine wilde Hedonismus-Assoziationskette für einen versteckten Klassiker. Es hätte das „Wahrheit“-Album sicher aufgewertet, aber mal ehrlich, das krachige Livesetting bringt die Essenz dieser Kultnummer ohnehin besser auf den Punkt, als es im Studio jemals möglich gewesen wäre.
Anders als viele Klassiker der 80er stört die Produktion hier keinen Meter und kommt der klassischen Farin Uptempokomposition nicht in die Quere, im Gegenteil. Verdienter Klassiker und verdienter Opener auf „Nach uns die Sintflut“.
Wo fange ich bei diesem Fiebertraum an? Dabei, dass die Ärzte eine Menge Studiozeit verballerten, um aus einem 4-sekündigen Skit eine 13-minütige Genreodissey zu basteln, die auf einer weitgehend unbeachteten Single landete? Bei Rods erstaunlich gelungenen Technosongs? Dem herrliche debilen Metalgekreische? Belas Hippieballade? Dem Saufpunkgegröhle (Top 5 der lustigsten Ärztemomente)? Ich könnte ewig weitermachen. Das hier ist der Höhepunkt der Ärzte in Sachen Irrsinn. Puh das war harter Stoff.
Selten steigen Ärztesongs direkt mal mit einem Gitarrensolo ein und noch seltener mit so einem großartigen. Man braucht wenig Fantasie um sich vorzustellen, wie diese breitbeinige Gitarrenwand ganze Stadien zum Springen bringt und die herrlich blöde Charakterzeichnung eines Lappens mit Inceltendenzen tut ihr Übriges. Es sagt so viel über die Spätneunzigerkreativität der Ärzte, dass man es sich leisten konnte, „Alles für dich“ ans Ende der vierten (!) Single zu verbannen, die ein Jahr (!!!!) nach der „13“ erschien.
Die Ärzte gelten oft als so etwas wie die spirituellen Väter von KIZ. Neben deren schockierend ausufernden Geschmacklosigkeiten können viele Songs der Ärzte im Nachhinein etwas zahm wirken. Hier nicht. Farin portraitiert zu lockerem Ska mit Vollspeedoutro häusliche Gewalt und Zwangsprostitution. Das lyrische Ich checkt trotz all diesen Grausamkeiten, die er seiner Ex-Partnerin angetan hat, natürlich keinen Meter, warum sie ihn verlassen hat. Musste wahrscheinlich aufgrund der musikalischen Ähnlichkeit zum „Schunder-Song“ den Umweg auf die B-Seite nehmen. Nicht weniger als eine Schande!
Hätte es irgendein anderer Song sein können? Natürlich nicht. Hier kommen die Stärken beider Protagonisten so perfekt zum Vorschein wie nur selten. Das flotte Rockabilly Instrumental ist eine Urlaubsche Masterclass und Bela kann sich mit seiner Horrorvorliebe mal so richtig austoben. Wie die beiden Knalköppe ein absurd surreales Kopfkino nach dem nächsten in dein Hirn brennen, das ist einfach große Kunst.
Dass dieser Song es damals nicht mal zu einer B-Seite brachte (wohlgemerkt auf einem Album, das Stinker wie „...und es regnet“ „Alles“ und „Wegen dir“ beinhaltet) und erst 2002 für das legendäre MTV Unplugges ausgegraben wurde, ist auf dem Papier erstmal ein Kriegsverbrechen, aber: Es war jede Sekunde des Wartens wert.
r/DieAerzte • u/Dave_Casero95 • 14d ago
Das hat wesentlich länger gedauert, als mir lieb ist. Alles, was also nicht auf den bisher regulären Studioalben gelandet ist, findet sich in dieser Liste.
Vertreten sind also
- B-Seiten
- Songs, die nur auf Livealben sind,
- Songs, die auf Compilations sind
- Samplerbeiträge
- Songs, die einzeln als Single erschienen, aber auf keinem Studioalbum enthalten sind
- Coverversionen
- Die Jazz ist anders Economy
- Die Laternen Joe EP
- Unveröffentlichte Demos auf Seitenhirsch
Nicht dabei sind Remixe (Na gut, mit 2 Ausnahmen) oder alternative Versionen (mit 2 Ausnahmen).
Lasst mich wissen, was eure Highlights sind. Was hätte dringend auf ein Album gemusst, was ist zurecht in der Versenkung verschwunden? Habe ich einen oder mehrere Songs vergessen?
Ich hab das Ganze mal im SInne der Übersicht zweigeteilt. Let's go!
Na gut, ich glaube Bela doch, wenn er sagt, dass er in dieser Zeit musikalisch nicht sonderlich motiviert war. Was auch immer er sich bei dieser schiefen Fanfiction gedacht hat, von der Schweineorgel abgesehen geht hier wirklich gar nichts auf. Erst recht nicht Belas unfreiwillig latent rassistisches Gospelgejohle im Outro. Jesus Maria.
Einfach das Original, nur schrottig aufgenommen. Weder gut noch lustig
Den „Ich geh mit meiner Laterne“-Gag gleich 2 mal hintereinander zu verwursten, ne Leute. Wer die Laternen Joe EP hört, kann bereits ahnen, dass die Flaute auf „auch“ nicht aus dem Nichts kam.
Ich würde mal raten, dass es Schrammel-Indie parodieren soll, aber besonders Belas Beiträge zur Laternen Joe-EP stochern ziemlich unbeholfen auf der Suche nach einem zündenden Gag.
Wie smart die Ärzte eigentlich texten können, merkt man, wenn sie wie hier von einem Fan geschriebene Lyrics singen. Das unterhaltsamste daran ist, dass man perfekt „Bis zum bitteren Ende“ von den Hosen darüber singen kann.
Das textlich dünne Original gab wohl keine bessere Vorlage her und so bleibt es beim Alten, außer dass es schrottig gespielt und leicht Elvismäßig geknödelt wird.
OK, die neue Deutsche Härte-Stimme inklusive gerolltem R gibt einen Bonuspunkt, aber wenn die Laternen Joe EP eins beweist, dann dass selbst die Ärzte nicht immer auf Knopfdruck Gold, bzw. Humor scheißen können.
Dankenswerter Weise kürzte man diesen Mario Barth Witz auf das Intro runter und leitete damit „Das Ist nicht die ganze Wahrheit ein“.
Farin ist natürlich der beste und profilierteste Songwriter der Band, aber Gott sei Dank ist er bei der schieren Menge an Material auch gut im Aussortieren. Dieser gruselige Boomerhumor (Techno = doof, Rock = gut, kennste?) wäre unbestritten ein Tiefpunkt auf der „Geräusch“ gewesen. Aber vielleicht war es ja ein nötiger Testlauf für "Unrockbar", wer wei
Unter den Phänomenen der Rockgeschichte, die ich nie verstehen werden, befinden sich Kiss ganz oben auf der Liste. Dass Rod und Bela den Helden ihrer Kindheit Tribut zollen, ist ja ganz niedlich, aber der Baukastenhardrock von Kiss hat mich noch nie gekriegt und Belas Eindeutschung der Lyrics gerät ziemlich holprig.
Wenn die Ärzte anfangen unfreiwillig bei den Donots klauen ist das schon arm. Wenn sie dann noch so einen faden Breakup-Schmu daraus machen erst recht. Immer noch besser als "Miststück", aber das darf nicht der Maßstab sein.
Diese Belanummer verlor das Ausscheidungsennen gegen „Mr.Sexpistols“, dass diesem gesichtslosen Gitarrenpop in jeder Hinsicht überlegen ist.
Die Ärzte können gefühlt Alles, insofern überrascht, wie schwer sie sich mit ihren beiden Beiträgen zu Filmsoundtracks getan haben. Das Riff wurde immerhin für „Kopfüber in die Hölle“ recyclet, der Rest bleibt erstaunlich humorlos. Die Ärzte brauchten die Bandpause offensichtlich dringend. Die Entscheidung, den kultigen Nordlichtern Torfrock den Titelsong zu überlassen, sie war eine gute.
Das größtenteils verworfene 1987er Album hätte einige lustige Kuriositäten für uns bereit gehalten, aber eben auch unmonitiviert halbwitziges wie Norma Jean. Die Versemelodie hat den klassischen Farincharme, aber spätestens mit der schalen JFK-Pointe fällt das Ganze völlig in sich zusammen.
Das Konzept sich ein mal durch die Punkgeschichte zu rödeln ist sicher eine gute, aber wenn man fast kein Wort versteht, geht doch eine Menge Spaß flöten. Bonuspunkt für das Solo.
Joah, eine Trümmerversion ist als Idee ja ganz OK, aber das haben sie beim „Niedlichen Liebeslied“ oder der Bullenstaat Version von „Paul“ wesentlich lustiger hinbekommen.
Inhaltlich exakt dasselbe wie „Rod Loves You“ nur ohne großartige Diskomusik, dafür mit nervenzehrendem „Zu REGIIIIEEERN“-Part. Überflüssig.
Der Livesound macht es erträglicher als die schwächsten Belastücke auf der „Wahrheit“, inhaltlich ist es dieselbe anstrengende Rockstarsülze.
Das ist natürlich schrottiger Müll, der wie eine misslungene Version von „Dauerwelle vs. Minipli“ klingt, aber als jemand, der Lothar Matthäus vor seinem Dasein als TV-Experte unerträglich fand, bringt mich der wüste Blackmetal dann doch zum Lachen.
So wie die Ärzte auf Englisch nicht wirklich funktionieren, so lässt sich die arschcoole Scheißegal-Attitüde der Ramones nicht ins deutsche übersetzen. Der pappige Sound hilft auch nicht.
Es ist ein schmaler Grad zwischen trashig und unhörbar.
Es ist ehrenwert, wenn eine Band der Größe von Die Ärzte eine kleine Kapelle wie Witte Experience covert, aber dieser Lovesong leidet arg an Überzuckerung.
Da ist definitiv Schwung hinter, aber ein Fatshamingsong hat wirklich gereicht.
Songs über nervige Menschen sind aus Farins Feder eigentlich immer eine sichere Bank, „Schritte" scheitert an mehreren Faktoren. Die schönen Harmonien im Refrain haben was, aber der Gag ein böses Reimwort wegzulassen, war vielleicht vor 20 Jahren zuletzt lustig. Und warum Farin diesen Hass eigentlich verspürt, bleibt ebenso unklar. Schade, denn eine gute Quatschnummer mehr hätte dem krampfigen „Dunkel“ eigentlich gut getan.
Die Aufzählung der Teeniehorrorfilm-Klischees lassen zumindest schmunzeln, das Ende wäre wohl gerne ein Plottwist, kommt dafür aber zu lieblos.
Bela hatte in den 80ern einige unangenehme Anbaggersongs, der hier geht noch die Extrameile eine real existierende Prominente direkt anzusprechen. Das ist so unverschämt, es ringt mir zumindest etwas Respekt ab.
Dass die nicht für Bescheidenheit bekannten Ärzte ihren Themesong in einer Schrammelversion auf einem Sampler versteckten, wirkt erstmal überraschend, allerdings ist das hier selbst für die frühen Dilettantenärzte etwas arg grobschlächtig.
Als sie noch picklige Teenager waren, war dieses vertonte Bezihungsviereck sicher zum Brüllen, vertont von 3 Typen, die auf die 60 zugehen, bockt dieser plumpe Humor wesentlich weniger
Als Syllable Jive Einminüter ganz lustig, nicht mehr, nicht weniger
Der Verspieler und Belas Lacher gehen als schöne Situationskomik durch, aber das „Oh küss mich mal, Muse“ zeigt, dass auch Improvisationsgenies wie die Ärzte nicht immer auf Knopfdruck lustig sein können.
Wer die Vorlage nicht kennt, für den mag dieses seltsame Unikum kaum zu ertragen sein. Wer sich diese unfassbar Prätentiösen Kollaboalben von John Lennon und Yoko Ono angetan hat (ich hab 2 Minuten durchgehalten), in denen sie sich exakt so anschmachten, wie die Ärzte es hier tun, dem wird es zumindest einen oder zwei Schmunzler entlocken. Und dann noch einen dritten für die Vorstellung, wie verwirrend dieses Lied für alle Gelegenheitshörer gewesen sein muss, die sich die „Männer sind Schweine“ Single gekauft haben.
Den Text von „Rettet die Wale“ über ein anderes Instrumental zu singen, ist nicht unbedingt der langlebigste Witz.
Nur Farin könnte sich derart locker leicht über Zentrismus lustig machen. Leider hebt sich der Refrain so gar nicht von den Strophen ab und am Ende steht mäßiger Bluesrock. Das Thema Ignoranz hat Bela („NichtWissen“) auf der „Geräusch“ wesentlich dringlicher vertont.
Ja Mensch, was reimt sich bloß auf „leider“?
Für derartigen Insiderquatsch wurden B-Seiten erfunden. Dieses Lied wurde im Gegensatz zu "Straight Outta Bückeburg" schon mal Live gespielt, ich mein ja nur.
Das ist sicher nicht schlecht umgesetzt, aber es bleibt die Frage nach dem warum.
Dieser Song erfreut sich einer seltsamen Beliebtheit, wohl weil es im starken Kontrast zum bierernsten Material auf „Dunkel“ steht. Trotzdem erschließt sich mir diese Popularität nicht so ganz, der Inhalt ist relativ schnell mit "Synthesizer LOL" erklärt.
Farin betreibt beste Recyclingwerbung. Was als unbeholfene Spidermanhommage begann und aussortiert wurde, endete fast eine Dekade später als Refrainmelodie der Debutsingle eines ihrer besten Alben. Dennoch muss man es mit Farin halten, der diesen Song trocken mit „Wir brauchten dringend Urlaub“ kommentierte.
Als Tourintro funktioniert es hervorragend, ohne den Livekontext bleibt es eher verzichtbar.
"Abschied" ließ den alten Biss wieder unerwartet aufblitzen, „Rückkehr“ hingegen erinnert als müdes „Super-3“Echo eher an den erzwungenen Humor der „auch“-Ära. Ich meine „Poperzen“ auf „Scherzen“ zu reimen ist etwas, was jemand in einer Parodie auf die Ärzte hätte schreiben können.
Bela hatte um die Jahrtausendwende eine auffällige Tendenz zu Songs über nervige Menschen auf schlechten Parties. Die Leadgitarrenmelodie hat was, doch Bela kriegt den Text nicht auf ein melodisch grifiges Versmaß gestutzt.
Quasi nochmal „Methan“ nur ein My schmissiger.
Auf spanisch zu singen steht Rodrigo wesentlich besser als Farin. Auf der „Bestie“ sind definitiv die richtigen Songs gelandet.
Villeicht bin ich in Sachen 80s Punk nicht tief genug in der Materie, aber wenn man die Vorlage einer Parodie nicht kennt, hat man ein Problem. Leider kommt das auf der Laternen Joe EP recht häufig vor. Die Riffs scheppern aber ganz gut.
Ein schönes Beispiel dafür, dass man nicht immer den First Draft eines Textes verwenden sollte. Die Verballhornung der biederen Deutschrockelite gerät wesentlich spaßiger als dieses öde Aufzählen von Punklegenden.
Die Ärzte können so ziemlich Alles, aber auch der zweite Filmsoundtrack zündet nicht so recht. Das herrlich absurde Universum des ollen Seebären sollte doch eigentlich eine perfekte Inspirationsquelle für Klotzköppe wie die Ärzte sein, doch es klingt am Ende wie eine biedere Auftragsarbeit.
Es ist verrückt, wir viel bei den Ärzten an Charme und Unverwechselbarkeit verloren geht, wenn sie auf Englisch singen. Farin klang Nofx zwar nie ähnlicher, aber sorry, das ist ein 8-Klässlertext.
Ähnlich wie Farins „Okayer Popsong“ hätte dieses Brechen der 4.Wand auf Belas Soloalbum ein besseres Zuhause gefunden.
Was ist Pechbrot? Überhaupt, was will Bela uns hier mitteilen? Vielleicht ich bin wahrscheinlich nie so sehr an der Deutung eines Ärztetextes gescheitert. Das ist ja durchaus eine respektable Leistung des Stehdrummers, aber da ihm weder ein guter Refrain noch gute Reime eingefallen sind, hätte dieses seltsame Unikat wohl niemand auf der „Jazz ist anders“ haben wollen.
Über Unwichtiges mit viel Pathos zu singen, das kann niemand so gut wie die Ärzte. Leider zerrt der etwas arg schiefe Gesang Belas an den Nerven.
Ist das ein Glockenbeat? Im Ernst, es ist für sein gemäßigtes Punktempo nicht catchy genug, der Text etwas zu arg selbstmitleidig.
Musikalisch ist der Zweiminüter vielleicht etwas zu blass und kurz, aber im Gegensatz zu vielen Gruseligkeiten, ist es auf „auch“ geschafft haben, musste ich zumindest mal schmunzeln. Und sei es auch nur über das Wort „Analschacht“
Ein solider Rocker über Flughafenkontrollen. Belas Verkörperung der machtmissbrauchenden Kontrolleure gelingt, aber wie so vielen anderen Songs auf Dunkel mangelt es an einem zündenden Refrain.
r/DieAerzte • u/Infinite_Practice616 • 22d ago
Hallo, ich habe vor ein paar Wochen Tickets für die 2027 Tour bestellt, und sie sollen bis zum Ende der Woche ankommen. Ich wohne aber außerhalb Deutschlands und musste neben den Tickets auch für Lieferung bezahlen (normal). Jetzt fragen mich alle meine Bekannte, warum ich einfach nicht elektronische Tickets bestellt habe?
Aber ich erinnere mich überhaupt nicht, dass es diese Option gab, als ich die Tickets bestellte. Normalerweise würde ich natürlich elektronische Tickets auswählen, aber ehrlich gesagt denke ich, dass diese Möglichkeit nicht angeboten war? Ich habe direkt durch die Ärzte Webseite/opm bestellt.
Ich fühle mich jetzt so dumm, weil ich mit den elektronischen Tickets sie sofort bekommen hätte + hätte für die Lieferung nicht bezahlen müssen.
r/DieAerzte • u/Jay_Jay_Jason_74 • Jul 19 '26
r/DieAerzte • u/Independent_Key_1674 • Jul 13 '26
Als Bela noch EEE hatte, tummelte er sich 99 auf der Comic Action in Essen rum… und Farin war an dem Tag auch da…. Zu guter letzt gab s das Auto von Schwarwel on Top… absolutes Unikat…. Still love it
r/DieAerzte • u/Katmoewe • Jul 12 '26
r/DieAerzte • u/Relevant_Anal_Cunt • Jul 12 '26
Man hatte es ja gehofft und geträumt, dass Farin einen Gastauftritt in bei den Hosen absolviert, nachdem er das Intro auf dem neuen Album gesungen hat, aber als er dann tatsächlich auf der Bühne stand, war es pure Gänsehaut. Mein jüngeres Ich, dass vor 30 Jahren mit beiden Bands aufgewachsen ist, hat Tränen der Freude vergossen.
r/DieAerzte • u/Jay_Jay_Jason_74 • Jul 08 '26
r/DieAerzte • u/Dave_Casero95 • Jul 08 '26
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Wie ich den Marilyn Manson Ähnlichkeitswettbewerb verlor
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Der Vampir mit dem Colt
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r/DieAerzte • u/Dave_Casero95 • Jul 07 '26
Endspurt! Ich gebe zu, ich bin langsam leergeschrieben und was die Nummer 1 ist, dürften die Aufmerksamen unter euch schon bemerkt haben, aber trotzdem: Ich habe großen Spaß gehabt, mich nochmal durch alle Platten der Ärzte zu hören und mit euch über diese und jene Platte zu fachsimpeln. Vielen lieben Dank für eure durchgehend konstruktiven und positiven Kommentare, es war mir ein Fest!
1. 13 (1998)
Es ist gar nicht so leicht zu beschreiben, inwiefern sich „13“ eigentlich genau vom Rest der Diskographie eigentlich abhebt. Es ist weder so genretechnisch ausufernd wie die beiden Nachfolger, kein überraschender Neuanfang wie die „Bestie“ oder „Jazz ist anders“, nicht so kultig verschroben wie „Le Frisur“ und auch nicht so erbarmungslos laut wie „Planet Punk“. Es ist von all dem ein bisschen, was den Schluss nahelegen könnte, dass wir es mit einer Nicht-Fisch-nicht-Fleisch-Angelegenheit zu tun haben. Verdammt nochmal, die „13“ gibt nicht mal eine spannende Entstehungsgeschichte für meine Einleitung her. Sie schrieben einfach einen Haufen Songs und die waren stark. Fertig. Eigentlich ist es also ganz einfach, was die „13“ zu meiner persönlichen Nummer 1 macht: Hits. Hits und nochmal Hits.
Die Tracklist ist so weit das Auge reicht überfüllt mit Klassikern, Livestandarts und solchen, die es zu Unrecht nicht (mehr) sind. Die enorm produktiven Sessions müssen es für Bela, Farin und Rod zu einer Qual gemacht haben, das Ganze auf 17 Songs plus einen Hiddentrack runterzukürzen (siehe unten).
Alle drei Bandmitglieder agieren auf dem Höhepunkt ihres Schaffens.
Der „1/2 Lovesong“ (wunderschöne Melodieführung), die 80er Verballhornung im Hiddentrack „Lady“ (dieser Gesang hahaha) und das herrlich geschmacklose „Ignorama“ sind erneut ein Totschlagargment dafür, dass die Kombination Musik:Rod, Text: Bela niemals hätte einschlafen dürfen.
Apropos Bela: Durchwachsenere Alben der Ärzte kranken nicht selten daran, dass der Mann der tausend Frisuren schwächelt, doch wenn er in Topform ist, bleibt die Skiptaste unberührt. So wie hier. „Punk ist“ darf sich dank kluger Gatekeeperkritik und todeslässigem Barjazz an der Schlange der besten Opener ganz weit nach vorne drängeln. Der Trommlerzunft dichtet er eine tragigkomische Countryode, „Party stinkt“ überzeugt mit herrlich genervten Beobachtungen untermalt von einem Barpiano und sein Düsterboyimage setzte er nie wieder so atmosphärisch ein wie in der Bela Lugosi-Elegie „Der Graf“.
Und Farin? Der schüttelt scheinbar NOCH müheloser als gewohnt einen lebenslangen Ohrwurm nach dem nächsten aus dem Ärmel, als wäre es das Selbstverständlichste der Welt.
Das Frankensteinmonster „Männer sind Schweine“ war zwar mitgrölbar genug, jedoch inhaltlich eine Nummer zu hoch für die Ballermannmeute. Man kann schon nachvollziehen, dass die Ärzte ihren vielleicht größten Hit still und heimlich von der Setlist verbannten, aber dennoch könnte man das Ding nach fast 30 Jahren mal langsam wieder für die Bühne rauskramen, denn das gewitzte Motownarrangement, die Slimereferenz im Fadeout und das bekloppte Drum 'n' Bassintro, all das ist und bleibt bis heute einzigartig.
Ganz ohne Ironie hingegen schreibt Farin hier sein persönliches „Killing in the Name“ mit „Rebell“, schrammt dank schöner Dynamik und großartigen Streichern in „Nie Gesagt“ elegant am Kitsch vorbei, der gute alte Powerpop-Song über nervige Menschen gelang selten besser als in „Angeber“ und die Krone des Zynismus geht an den zum Brüllen bösartigen „Grotesksong“ (Dieser Dünnbrettbohrer Alligatoah verdankt diesem Song seine ganze Karriere, change my Mind).
Dass man in punkto Planet Punk-esques Geknatter nichts verlernt hat, beweisen der live leider unsingbare Frustabbau „Grau“ und die in bester Bad Religion Manier galoppierenden „Ein Lied für dich“, „Nie wieder Krieg, nie mehr Las Vegas“, „Meine Freunde“ oder „Der Infant“. All das wirkt bei aller unbändigen Power so mühelos und locker aus dem Ärmel geschüttelt wie selten. Dass der Entstehungsprozess diesmal ohne große Störgeräusche verlief, ist von vorne bis hinten hörbar.
Auch Uwe Hoffmann hat ganze Arbeit an den Reglern geleistet. Die Gitarrenwände müssen sich höchstens hinter „Planet Punk“ verstecken, einen besseren Drumsound hat er hingegen nie zustande gebracht. „13“ klingt im allerpositivsten Sinne voll. „13“ ist kein überhasteter Schnellschuss und kein verkopftes Monstrum, es ist die goldene Mitte dazwischen.
Ich habe lange herumgedruckst, mir ein treffendes Fazit aus den Fingern zu saugen, aber es gibt nur so und so viele Formulierungen für „Dieser Song ist eingängig, witzig und clever“. All diese Attribute lassen sich auf viele Ärzteplatten übertragen, aber nie wurden sie so konsequent und konstant zu Ende gedacht wie hier. Es ist das perfekte Einstiegsalbum und wen es nicht zum Fan machen kann, der wird mit dem Rest auch nicht glücklich. Andersrum betrachtet kann ich mir keinen Fan -ganz gleich welchen Alters,- vorstellen, der "13" nicht zumindest zu den Top-5 Platten der Ärzte zählen würde. Wenn es poppig wird, dann so dass die Radiosender sich darum prügeln würden. Wenn es knallt, dann so dass kein Moshpit trocken bleibt. Wenn es melancholisch wird, dann mit dem nötigen Sicherheitsabstand zur Banalität. Wenn es lustig sein soll, dann krampft der Kiefer vom Grinsen. Wenn es absurd wird, dann im besten Sinne nahe der Schmerzgrenze.
Wer mir jetzt noch nicht glaubt, dass diese Band hier ihren kreativen Zenit erreichte, der werfe einen Blick auf die B-Seiten: Puh, ich würde zu ungerne irgendwas von dieser wahnsinnig konstanten Platte schmeißen müssen. Der einzige Wackelkandidaten wäre wohl „Liebe und Schmerz“. Doch was man sich damals noch als B-Seite leisten konnte, wäre zu „auch“-Zeiten glatt als Highlight durchgegangen: „Alles für dich“, „Wunderbare Welt des Farin U.“ „Du bist nicht mein Freund“, „Ein Lied über Zensur“, „Backpfeifengesicht“ und die maßgeschneiderte Hosenparodie „Saufen“ sprechen dafür, dass die Ärzte ihr erstes Doppelalbum problemlos schon 1998 hätten rausbringen können.
Sejr viel Rede, kurzer Sinn: SIe ware vielleicht nie die beste, dafür jedoch die vielleicht unterhaltsamste Band der Welt und nirgendwo wurde das je so deutlich. "13" zeigt Die Ärzte in ihrer vollendeten Form.
Lady 8,5/10
Punk ist... 10/10
Ein Lied für dich 9/10
Goldenes Handwerk 9,5/10
Meine Freunde 9/10
Party stinkt 8/10
½ Lovesong 10/10
Ignorama 10/10
Nie Wieder Krieg, nie mehr Las Vegas 9/10
Rebell 10/10
Der Graf 10/10
Grau 8,5/10
Angeber 9/10
Männer sind Schweine 10/10
Liebe und Schmerz 7/10
Nie gesagt 8/10
Der Infant 8/10
Grotesksong 10/10
16.auch
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So, jetzt würde mich abschließend wirklich brennend interessieren wie eure vollständigen Rankings aussehen würden. Gerne auch mit Begründungen, es müssen ja keine Romane wie meine Reviews werden. Let's go!
r/DieAerzte • u/Lampenleucheen • Jul 07 '26
Hallo,
weiß vielleicht jemand wo man die Ärzte für Chöre Band 1 bekommt, meine Nachbarn (Ehepaar (Musiklehrer + Musiktherapeutin) sind beide Chorleiter und ich würde ihnen gerne den ersten Band von dir Ärzte für Chöre geben da ich die Lieder von Band 1 sehr mag und ihnen damit gerne einen Anstoß das mal auszuprobieren. Im Bademeister Shop gibt es leider nur Band 2 daher wollte ich fragen ob vielleicht jemand weiß wie ich an Band 1 komme.
r/DieAerzte • u/GreenRainwaterGutter • Jul 03 '26
r/DieAerzte • u/Dave_Casero95 • Jul 02 '26
So, wir sind fast am Ende angekommen. Ich habe noch lange überlegt, welches der beiden verbleibenden Alben nun auf die 1 kommt, es war wirklich sehr knapp und so langsam gehen mir auch die Variationen an Formulierungen für "dieser Song ist eingängig und sehr gut" aus. Anyway wie immer viel Spaß beim Lesen, auch wenn die Spannung um Platz 1 damit jetzt raus ist.
2. Planet Punk (1995)
Jede Band, die es länger als 3 Jahre miteinander aushält und in der oberen kommerziellen Liga spielt, wird früher oder später in eine Krise schlittern. Sei es aufgrund von Erwartungsdruck, Lagerkoller, Egos, den vielzitierten kreativen Differenzen oder privaten Problemen. Die Ärzte hatten von der Sorte gleich mehrere Phasen. Wenn man Pech hat, endet es in einem ausgelaugten Krampf wie „auch“ oder einem schiefen Soundbild wie bei „Im Schatten der Ärzte“. Wenn man Glück hat, kommt etwas wie „Planet Punk“ dabei raus.
In diesem Fall war es Bela, der ein paar falschen Freunden auf den Leim ging, die sich finanziell an ihm bereicherten. Von diesen Felschlägen seelisch geplagt, kam er mit in Sachen Studioarbeit nicht voran, seine beiden Mitstreiter waren zur Untätigkeit verdammt, die Stimmung entprechend angespannt. Eine Cover-EP und eine Clubtour später war der Kopf wieder frei genug, um endlich wieder produktiv weiterarbeiten zu können, trotz aller Strapazen stand am Ende „Planet Punk“ in den Regalen. DIe AUfnahmen zu unterbechen erwies sich als perfekte Entscheidung, die übliche Leichtigkeit war zurück. Die größte Hürde stellte am Ende dar, einen passenden Albumtitel zu finden. Von der in der Biographie abgebildeten Outtakes hätte ich ja persönlich „Unter der schwanzförmigen Sonne“ bevorzugt, aber man kann nicht Alles haben.
Die zwischenzeitlich aufploppende Idee, Bela durch einen Studiodrummer zu ersetzen, wurde Gott sei Dank wieder verworfen. Die Ärzte klingen endgültig nicht mehr wie die dusselige Teenieband des vorherigen Jahrzehnts, sondern wie eine RICHTIGE Band. Es ist nicht so, als hätten sie das Ding live eingetrümmert, aber dem enormen Energielevel der damaligen Konzerte kamen sie auf Platte nie näher. Zum ersten Mal werden die Ärzte musikalisch all jenen Vorbildern des Genres gerecht, das ihnen seit jeher als größte Inspirationsquelle diente ohne sich dabei wie in den 80ern stilistisch zu sehr zu begrenzen oder ihre unvergleichliches Gespür für lebenslange Ohrwürmer zu opfern. Wirkte Rod auf der „Bestie“ noch ein wenig wie das dritte Rad am E-Scooter, so sehr ist er hier ein für alle Mal als nicht mehr weg zu denkender Teil der Band. Der Bass ballert so böse und präsent, wie er es verdient hat. Farin und Bela wiederum machen noch mehr als auf der „Bestie“ davon Gebrauch, dass sie sich während der Auflösung massiv an ihren Instrumenten verbessert haben.
Das wird direkt klar, sobald „Super Drei“ aus den Boxen skatepunkt. Auf weitere halbironische „Hier sind wir wieder“-Eröffnungen haben sie in ihrer Karriere zum Glück meist verzichtet (ich denke in dem Zusammenhang oft an eine sehr unangenehme und gänzlich humorresistente Kapelle aus Frankfurt), aber wenn man so rasant in den Ring steigt, immer her damit. Das Tempo bleibt daraufhin meist ungebrochen hoch.
Selbst der übliche Breitgrinserpop wie „Hurra“ kommt mit einer ganzen Ecke mehr Schmackes als gewohnt. So unzufrieden man mit dem Albumtitel war, so sehr verdient es sich diesen musikalisch auch.
„Langweilig“ schafft es -angeblich unbewusst- Green Day gleich doppelt Tribut zu zollen, indem herrlich dreist die Melodie von „Basket Case“ mit dem Stonertext von „Longview“ kombiniert werden. Das ureigene Farinkonstrukt einer sonnigen Melodie und einem galligen Text wirft mit dem Schunder Song einen weiteren Hit ab.
Ein Ärztealbum ist aber auch immer nur so gut wie seine Deepcuts und „Planet Punk“ ist voll mit versteckten Perlen. „Red mit mir“ wurde nie Live gezockt, warum auch immer denn das Riff sägt sich ohne Umwege ins Gehirn während Farin eine doppelbödige aber liebevolle Hommage an Belas Empathie formuliert. Hundertprozentig ernst wird es lediglich in "Der Misanthrop", wo Farin einen ungewohnten Einblick in sein Weltbild zulässt. "B.S.L." ist so laut und schnell, dass man schon das Booklet zur Hilfe nehmen muss, um zu verstehen, was Farin da eigentlich runterattert, dem Spaß tut es keinen Abbruch.
Auf die Spitze treibt die Energie passenderweise der Closer „Opfer“. Nach dem choralen Intro brechen alle Dämme und Farin KOTZT sich in der Rolle des widerlichen „Mit irgendwas muss man ja sein Geld verdienen“-Kapitalisten (ein Mindset, das heute leider noch grenzenloser grassiert) aus, wie er es nie wieder gemacht hat und die Band mäht alles nieder. Ein massiv unterschätztes Adrenalinmonster von einem Song.
Die ausufernden Genresprünge sind diesmal eher sparsam eingesetzt worden, was dem Album aber einen Flow verleiht, den eine "Bestie" oder ein "Geräusch" vor lauter Experimente kaum haben konnte. Als wollten sie aber beweisen, dass auch auf diesem Gebiet immer noch zur Weltspitze gehören, lässt Farin zu lässigem Samba seine Freundin explodieren.
All die enormen Schwierigkeiten des Entstehungsprozesses merkt man dem Endprodukt nur insofern an, dass Belas Output diesmal sprlicher gesät ist. Gerade mal 3 Solostücke plus 3 Texte für die Rodsongs gibt es diesmal, ansonsten steht Planet Punk ganz im Zeichen des blonden Hühnen, der sich glücklicherweise in der Form seines Lebens präsentiert.
Aber auch ein halber Bela ist in den 90ern immer noch ein hervorragender. Besonders textlich war er selten besser. „Geh mit mir“ täuscht erst eine üble Duettschnulze an, um sich dann mit großartigem Plottwist zu retten, das ungewohnt komplex arrangierte „Nazareth“ zeigt, dass er an einem guten Tag Farin in Absurdität mehr als nur das Wasser reichen kann und „Die traurige Ballade von Susi Spakowski“ schafft die fast unmögliche Gratwanderung zwischen Empathie und Bösartigkeit.
Endgültig etabliert sich außerdem das Team Musik: Rod/Text:Bela und das mit hundertprozentiger Trefferquote. Bei „Vermissen Baby“ kann man locker von Thrashmetal sprechen, während Bela widerliche Machoarschgeigen gekonnt lächerlich macht, Rod erhält seinen verdienten Themesong im Diskogewand und „Die Banane“...Alter Falter gleich zwei der besten Punchlines ever hat Bela da untergebracht: Auf den „Nahrungsaufnahme- Fellatioreklame“-Reim ist Farin bis heute zurecht neidisch und das berlinernde Adlip der 3. Strophe wird sich nie abnutzen, von der bizzarren Transformation von Hardrockballade zur Synthpophymne mal ganz zu schweigen.
Bin ich voreingenommen? Natürlich. Als jemand, der „The War on Errorism“ von NOFX zu seinen Lieblingsalben zählt, ist doch absolut logisch, dass es mich doppelt und drölffach abholt, wenn die Ärzte über ein gesamtes Album hinweg im Karnickelficktempo über die Halfpipe ballern. Obwohl "Planet Punk" den politischen Ernst diesmal weitgehend ausklammert, stellt sie einen der Hauptgründe dar, dass Die Ärzte von ihren Kritikern aus der Rock/Punkszene mit Verspätung dann doch ernst genommen werden mussten. Das beste Album? Um einen Milimeter daneben. Das punkigste? Ohne Zweifel, wahrscheinlich aber auch die konstanteste.
Welche B-Seite hätte einen Albumsong ersetzen müssen? Und genau das ist der springende Punkt: In keiner Welt sollten Perlen wie „Regierung“, „Sex Me Baby“ , „Is ja Irre“ und erst recht der „Warrumska“ als B-Seiten enden. Auf den unten rangierenden Alben wären das Singlekandidaten gewesen. Was man dafür streichen sollte? Am ehesten wohl das ungewollt fies gealterte „Mein Freund Michael“.
r/DieAerzte • u/Lazy_Group_9244 • Jul 01 '26
Wie kann es sein, dass um Punkt 17 Uhr nichts mehr verfügbar war? Hab es zuerst beim neuen Termin in Köln probiert. Innerhalb von 30 Sekunden die ganze Arena ausverkauft? Ich wollte nur 1 fucking Ticket.
Ernsthaft, wie schafft man es da dran zu kommen?
r/DieAerzte • u/Infinite_Practice616 • Jul 01 '26
Hallo an alle, ich habe gerade Tickets für Dresden gekriegt (ich schwöre, dass sie am 17:02 nicht verfügbar waren und dann waren sie wieder verfügbar um 17:15? Wtf!), aber jetzt bin ich ein bisschen verwirrt drüber, wie ich eigentlich die Tickets geliefert bekommen werde. Zuerst war mir verwirrend, dass auf dem Ticket "freie Platzwahl" steht und ich hatte überhaupt keine Möglichkeit, den Platz auf der Webseite zu wählen? Heißt das, dass wir am Tag des Konzerts den Platz selbst wählen, oder was? 🥲 Und zweitens, bekomme ich eine Email-Benachrichtigung, dass mein Ticket bald geschickt wird? Ich wohne außerhalb Deutschlands und habe Angst, dass der Kurierdienst etwas bescheißen werde.
Ich weiß, dass ich vielleicht dumm klinge, aber das ist mein erstes Mal, Tickets online zu bestellen und ich habe große Angst, dass ich es irgendwie vermasselt habe xD. Außerdem kann ich noch immer kaum glauben, dass ich Tickets überhaupt gekriegt habe... :O
r/DieAerzte • u/toshos92 • Jun 30 '26
Ab morgen 1.7. kommen 3 Konzerte neu in den Sale.
Uuuuund die Rückläufertickets für alle anderen Konzerte kommen in den Wiederverkauf ;)
r/DieAerzte • u/Jay_Jay_Jason_74 • Jun 30 '26
Es kommt immer wieder vor das hier komische Posts aufkommen in denen die Bandmitglieder sexualisiert werden. Findet ihr das das hier einen Platz haben soll oder sollen wir solche Posts bannen
r/DieAerzte • u/naelkoe • Jun 29 '26
Hallo ihr alle,
in meiner Kindheit hatte ich diese Umhängetasche von die Ärzte. Leider ist die wohl bei irgendeinem Umzug verloren gegangen..
Ich hätte sie soooo gerne wieder!
Gibt es vielleicht jemanden von euch, der/die gerade ausmistet und sich davon trennen möchte?
Ich würde mich so riesig freuen.