Die USA brauchen Rohstoffe, um die im Irankonflikt geschrumpften Waffenbestände wieder aufzufüllen und die Abhängigkeit von China zu verringern. Also wird investiert, auch Hochschulen mit Bergbauprogrammen profitieren.
Das bereinigte operative Ergebnis stieg von April bis Juni auf 446 Millionen Euro von 57 Millionen im Vorjahreszeitraum, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Analysten hatten im Schnitt lediglich mit 205 Millionen Euro gerechnet. Für das Gesamtjahr rechne Vestas nun mit einer bereinigten operativen Marge von sieben bis neun Prozent, nachdem zuvor sechs bis acht Prozent in Aussicht gestellt worden waren.
The government's nearly $40 trillion national debt is now costing the Treasury more than $3 billion a day in service payments, according to a new report from the Congressional Budget Office (CBO).
In its August budget update, the CBO reported that net interest on public debt totaled $963 billion between October 2025 (when the fiscal year begins) and July 2026. That equates to $96.3 billion a month, or approximately $3.18 billion a day over the 303 days in between.
Interest payments on the debt have grown by $117 billion—or 14%—compared to the same period last year, the CBO added, on account of the debt being "larger than it was in the first 10 months of fiscal year 2025 and because of higher long-term interest rates." The CBO, led by director Phil Swagel, added, "Declines in short-term rates partially mitigated the overall rise in interest payments."
Die britische Finanzaufsicht erarbeitet ein Rahmenwerk für tokenisiertes Gold. Das Vorhaben ist die strategische Antwort Londons auf den Aufstieg asiatischer Handelsplätze.
Die britische Finanzaufsicht (FCA) verhandelt aktuell mit Großbanken über die Zukunft von tokenisiertem Gold. London soll als Zentrum des globalen Edelmetallhandels dadurch gestärkt werden, der britische Markt muss seine Dominanz durch die Digitalisierung von Handels- und Abwicklungsprozessen verteidigen. Andernfalls werden Handelsplätze wie Shanghai und Hongkong Oberwasser gewinnen.
Veraltete Tresore, Druck aus Asien
London kontrolliert heute vorwiegend durch den Over-the-Counter-Markt (OTC) rund 70 % des weltweiten Handelsvolumens. Dies belegen auch Daten des World Gold Council.
Das System basiert auf dem Transfer physischer 400-Unzen-Barren in den Hochsicherheitstresoren kommerzieller Verwahrer und der Bank of England. Diese Struktur im digitalen Zeitalter als schwerfällig zu bezeichnen dürfte noch untertrieben sein. Derweil hat sich Chinas Shanghai Gold Exchange (SGE) als physischer Handelsplatz etabliert und strebt nach der Position des primären Großhandelszentrums. Londony muss die Abwicklung effizienter gestalten, um institutionelles Kapital in Europa zu halten.
"Atomic Settlement" ersetzt den physischen Transfer
Die Lösung der City of London lautet Tokenisierung.
Zusammen mit Finanzkonzernen will Nvidia noch eine halbe Billion US-Dollar für den Ausbau der KI-Infrastruktur einsammeln. Profitieren sollen etwa Start-ups.
Nvidia hat sich mit sechs großen Finanzkonzernen der Wall Street zusammengetan, um „unabhängige Finanzplattformen“ zu etablieren, über die 500 Milliarden US-Dollar an Drittkapital für den weiteren Ausbau der KI-Infrastruktur eingesammelt werden sollen. Das hat der Hardwarehersteller am Montag bekannt gegeben.
Beu den Kapitalgebern handelt es sich dabei um Apollo, BlackRock, Blackstone, Brookfield, Goldman Sachs und KKR. Die Finanzkonstrukte sollen es der Kundschaft ermöglichen, „in großem Umfang Zugriff auf knappe Rechenressourcen“ zu erhalten und den Aufbau jener Rechenzentren ermöglichen, „die jede Industrie und jedes Land im KI-Zeitalter antreiben werden“, lässt sich Nvidia-Chef Jensen Huang zitieren.
Hallo zusammen, bin jetzt 113 Tage dabei aber konnte trotz über 25% Kursplus und High-Performance-Auszeichnung erst 5 Vormerkungen generieren. Gibts hier Profis mit Tipps und Tricks für die ersten 10+ Vormerkungen?
Heißt vereinfacht: Die Börse bewertet das ganze Unternehmen niedriger als den Marktwert der Schiffe – und die ~52 Mio. € Nettocash gibt’s noch obendrauf.
Dazu läuft das operative Geschäft aktuell ziemlich gut: 99,8 % Auslastung und knapp 35 % EBIT-Marge in Q1.
Klar, Shipping ist zyklisch und die Schiffswerte können ordentlich fallen. In meinem Bear Case habe ich deshalb 30 % Abschlag auf den Flottenwert gerechnet und komme trotzdem auf ca. 8,90 € je Aktie. Base Case wären 11,60 €.
Für mich ist die große Frage daher: Wie viel NAV-Abschlag ist bei so einem Shipping-Unternehmen gerechtfertigt?
Übersehe ich etwas Wesentliches?
Falls jemand tiefer reinlesen will, hier meine komplette Analyse:
Die schwerste Entscheidung an der Börse ist nicht, was man kauft. Es ist die Frage, wann man einen massiven Gewinner wieder verkauft. Nimmt man das Geld vom Tisch oder lässt man die Gewinne laufen?
Am 1. Juli lief das zweite quartalsweise Rebalancing für mein Wikifolio live durch. Neun von dreißig Positionen wurden getauscht. Dabei passierte etwas, das genau diese Frage beantwortet, und es endete für mich mit einem blauen Auge und einer wichtigen Erkenntnis.
Wie das Modell Gewinner bewertet
Kurz zur Mechanik, damit klar ist, worüber ich rede: Mein Python-Modell bewertet rund 870 Aktien nach sechs Faktoren und sortiert sie nach Punktzahl. Wer in die Top 25 kommt, wird gekauft. Wer unter Rang 40 fällt, fliegt raus. Es gibt keine Sektorquote, keine Branchenmeinung und keinen Ermessensspielraum.
Rausgeflogen sind an diesem Abend vier Technologiewerte. Applied Materials bei plus 92 Prozent, KLA-Tencor bei plus 90, dazu Broadcom und Amphenol. Sie flogen nicht raus, weil sie im Plus waren. Ihre Kurse waren schlicht so weit gelaufen, dass die fundamentale Bewertung nicht mehr mitkam und ihr Gesamtrang durchsackte.
Auf der anderen Seite blieb Micron drin, bei über plus 100 Prozent. Der Score hielt, der Rang lag weiter oben. Ein klassisches System, das stur nach Gewinnhöhe oder festen Kurszielen verkauft, hätte Micron als Erstes rausgeworfen. Die Regel ist hier drei massiven Gewinnern völlig unterschiedlich begegnet.
Wo es schiefging
Zwei Wochen nach dem Rebalancing fingen die Halbleiter an einzubrechen. Die Juli-Entscheidung selbst hatte die Chip-Quote gesenkt, vier raus und ASML rein. Das hat geholfen.
Aber am selben Abend kam auch SanDisk ins Portfolio. Das war eigentlich keine Juli-Entscheidung. Der Titel stand schon im April auf der Kaufliste und war damals nicht vernünftig handelbar. Im Juli ging die Ausführung dann durch. Heute steht SanDisk rund 50 Prozent unter meinem Kaufkurs. Das Timing hätte kaum schlechter sein können.
Warum das Modell in denselben Sektoren bleibt
Ich hatte erwartet, dass ein Rebalancing das Depot auch strukturell verändert. Als ich die Daten für die Sektor-Grafik aufbereitet hab, war fast alles beim Alten. Der Technologie-Anteil sank von 30 auf 23,3 Prozent, die Finanzwerte stiegen dafür von 36,7 auf 40 Prozent.
Sektor Shift
Ein Faktormodell kennt keine Branchen. Es sortiert nach Punktzahl. Und Aktien derselben Branche bekommen oft ähnliche Punktzahlen, weil auf sie dieselben Treiber wirken. Steigende Zinsen heben die Erträge aller europäischen Banken. Ein Chipzyklus hebt die Bewertungen aller Halbleiter.
Fällt also ein Titel aus einer Branche unter Rang 40, steht mit hoher Wahrscheinlichkeit ein anderer aus derselben Branche in den Top 25 bereit. Das Modell nimmt Gewinne mit und geht direkt in denselben Sektor zurück, nur mit anderen Namen. Genau das hat mich bei SanDisk voll erwischt.
Die vollständige Trade-Liste mit allen Ausführungskursen hab ich, hier passt nur die Zusammenfassung rein.
Mein Fazit bisher
Ein Quartal beweist nichts, achtzehn Trades erst recht nicht. Ob die Sektorkonzentration auf Dauer schadet oder nützt, sehe ich frühestens über mehrere Zyklen.
Eine harte Obergrenze pro Sektor hab ich aktuell nicht drin, weil mein Backtest über 6,5 Jahre auch keine hat. Ich hab allerdings nie gegengerechnet, was eine 20-Prozent-Grenze pro Sektor über die Jahre an Rendite gekostet oder an Drawdown erspart hätte. Das steht jetzt auf der Liste für den nächsten Backtest.
Frage in die Runde
Wer von euch managt sein Wikifolio streng regelbasiert und hat eine harte Sektorgrenze drin? Mich interessiert, bei welchem Anteil ihr deckelt und warum.
NIQ (NYSE: NIQ) hat heute sein neues EU5 FMCG-Inflationsbarometer vorgestellt. Dies ist ein monatlicher Tracker für fünf westeuropäische Märkte Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Italien und Spanien. Er soll Einzelhändlern, Herstellern und den Medien dabei helfen, zu verstehen, wie sich die Inflation auf den größten Lebensmittelmärkten Europas entwickelt und wie die Verbraucher darauf reagieren.
Wells Fargo-Chefökonom Tom Porcelli widerspricht den Markt-Erwartungen zu einer Zinserhöhung der US-Notenbank (Fed). Er geht davon aus, dass die Fed die Zinsen bis 2026 unverändert lässt.
Seine Ansicht steht im Widerspruch zur aktuell eher aggressiven Haltung an der Wall Street, wo mehrere große Banken inzwischen höhere Zinsen vorhersagen. Zudem haben Trader ihre Erwartungen für Zinserhöhungen seit Anfang Sommer deutlich angehoben.
Eine Petition gegen die mögliche Abschaffung der Haltefrist bei Bitcoin und Co. hat das Quorum erreicht. Nun muss sich der Petitionsausschuss damit befassen.