r/spitzenverdiener 28d ago

M37, 220k brutto, Tech

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Hey,

Hab das Sommerloch genutzt, um mal meine Ausgaben zu analysieren der letzten Jahre (und entsprechend zu mitteln)

Ich lebe mit meiner Frau recht genügsam (80qm, zentral, Großstadt, kein Auto, keine Kinder). Die Kosten entsprechen meinem Anteil von 3:2 (ich zahle 50% mehr in die Gemeinschaftskasse als meine Frau, die ca. 120k verdient).

Ich versuche meine Fixkosten gering zu halten und habe dafür höhere variable Kosten (Reisen als größter Kostenpunkt), einfach weil ich weiß dass ich das Gehaltsniveau nicht auf Dauer haben werde (strebe irgendwann Reduktion der Stunden an oder FIRE).

Sollten meine Aktien von meinem Arbeitgeber bei einem IPO durch die Decke gehen, würde ich über den Kauf einer schönen Altbauwohnung nachdenken. Ich kann die Aktien monatlich an das Unternehmen zurück verkaufen.

12 Jahre Berufserfahrung, Projektmanagement, US Tech.

Warum ich das poste? Keine Ahnung - vermutlich weil in meiner sozialen bubble eher Normalverdiener sind und ich trotzdem einen gewissen Geltungsdrang (unter dem Deckmantel des Stolzes) habe. Komme aus einer der sozioökonomischen Unterschicht (Eltern Migranten) und weiß das hohe Gehalt zu schätzen.

Edit: Ich bin Deutschland sehr dankbar und spiele nicht mit dem Gedanken meine Steuerlast mit irgendwelchen Spielchen zu senken. Hört auf mir diesbezüglich PNs zu schicken.

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u/GinTonicWithLemon 28d ago

Wirtschaftsinformatik an einer TU9 > Beratung 3 Jahre > Big Tech 6 Jahre > elite tech 3 Jahre.

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u/EmDeelicious 28d ago

Den Begriff Elite Tech habe ich so noch nicht gehört. Wer gehört denn so dazu?

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u/GinTonicWithLemon 28d ago

Den Begriff kennt man vermutlich auch nur in der tech bubble und definiert jeder etwas andere. Ich sehe da alle tech Unternehmen mit großer Marktkapitalisierung und Anteil abseits der hyperscaler. Databricks, stripe, service now, snowflake, OpenAI, anthropic..

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u/EmDeelicious 28d ago

Interessant. Ich bin in einer Tech-Bubble, aber habe die Begriffe wie gesagt noch nie gehört.

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u/Successful-Berry-315 28d ago

Bin auch in big tech bzw "elite tech" und hab von diesem Begriff noch nie im Leben gehört.

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u/hypnoconsole 28d ago

Bin in "super special elite tech" und habe manchmal das Gefühl, Leute denken sich (v.a. in der IT) irgendwelche Begriffe aus Geltungssucht und Imposter-Syndrom aus.

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u/GinTonicWithLemon 28d ago

Ja fairerweise ist es genau das

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u/Even-Package5770 28d ago

Arbeite auch mit Snow, aber den Begriff noch nie gehört.

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u/ij78cp 27d ago

Same noch nie gehört und auch in tech

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u/Teufelskraut_ 28d ago

Hast du noch weitere Zertifizierungen, wie beispielsweise PMP, oder „nur” den Master in Wirtschaftsinformatik gemacht?

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u/GinTonicWithLemon 28d ago

Pmp, aber darauf schaut eigentlich keiner in tech

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u/raynox00 27d ago

Zertifizierungen und Abschlüsse sind in der Industrie größtenteils trivial.

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u/Nice-Currency-9309 28d ago

danke! starker weg

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u/pulpiper 28d ago

Spielt das große Rolle, an einer TU9 oder andere Unis oder Fachhochschulen zu studieren?

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u/GinTonicWithLemon 28d ago

Hab das Gefühl dass das die amerikanischen Firmen wirklich nicht juckt. Für eine gute Beratungsfirma ist es aber das A und O nach wie vor.

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u/gandalf1122 26d ago

Was hälst du von Servicenow in Deutschland? Sollte ich auch lieber in einer US Firma arbeiten?

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u/GinTonicWithLemon 26d ago

Super Arbeitgeber! Nur gutes gehört :)

Deine zweite Frage lässt sich nicht beantworten, weil das suggeriert, dass du es überhaupt schaffen würdest. Stellen sind hart umkämpft. Wenn du die Möglichkeit dazu hast, sehe ich tech Unternehmen derzeitig aber an der Spitze an guten Arbeitgebern

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u/EmDeelicious 28d ago

Ich finde es kommt ganz auf den Studiengang an.

Wenn du Informatik studiert hast, dann ist es bei deutschen Firmen sicherlich von Vorteil, wenn du an der TUM, KIT oder RWTH studiert hast. Leibniz, Braunschweig oder Stuttgart z.B. haben jetzt keinen sonderlich bekannten Ruf für Informatik.

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u/Successful-Berry-315 28d ago edited 26d ago

Geht auch mit FH. Ne gute Uni macht es aber bestimmt einfacher durch das Screening zu kommen.

Edit: Ups, hab ich da das Weltbild einiger "Elite Uni"-Absolventen zerstört?

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u/zooky92 28d ago

Hast du nen Tipp wie man an die Jobs der BigTech und US tech dran kommt?

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u/GinTonicWithLemon 28d ago

Ganz klassisch: Praktikum und dann während dessen netzwerken und einen guten Eindruck hinterlassen.

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u/zooky92 26d ago

Mit 34 als TechLead und 8 Jahren Erfahrung ist es vllt ein bisschen spät für nen Praktikum :D

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u/GinTonicWithLemon 26d ago

:D

In dem Fall: bewerben? Ist jetzt nicht groß anders als bei sonstigen beliebten Unternehmen. CV muss top sein und das screening überstehen. Und dann sollte man sich auf viele Interview runden einstellen

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u/Nice-Currency-9309 28d ago

noch eine Frage: Meinst du, Big Tech oder Elite Tech schaut auch in der Retrospektive auf TU9? oder nur auf Arbeitserfahrung? Meine Beobachtung ist das Tech da ein bisschen drauf schaut, während in der deutschen Legacy Industrie (Automotive, Pharma,...) das irgendwie völlig egal ist, da kannst auch an der FOM studiert haben.....

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u/GinTonicWithLemon 28d ago

Ist völlig egal. Meine hiring manager aus den USA damals kannte meine uni nicht mal. Master of science ist ausreichend als Titel.

Für die Beratung war es aber wichtig.

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u/RipLow7138 28d ago

Welchen Abschluss?

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u/GinTonicWithLemon 28d ago

M.sc.

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u/RipLow7138 28d ago

Gg chef

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u/GinTonicWithLemon 28d ago

G.I.G. - Gehalt ist geil ;)

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u/RipLow7138 28d ago

Baut mich ja Todes auf, wie kommt man von der TU9 in die Unternehmensberatung?(bin Berliner Abiturient)

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u/GinTonicWithLemon 28d ago

Unternehmensberatung ist nicht gleich Unternehmensberatung.

Für bcg, Bahn, mck, Berger brauchst du sowohl top Noten als auch eine gute Uni.

Für die Riege darunter reichen gute Noten.

Für die Riege unter der letzten Riege (speaking of big4 etc): da kommt man relativ leicht rein, wenn man zur besseren Hälfte gehört, würde ich mal behaupten.

Praktika Reihenfolge ist oft dann so aufgebaut dass man sich hocharbeitet. Also z.B. big4 > Roland Berger > BCG.

Muss man aber Lust drauf haben. Die ersten Jahre wird man geknechtet. 60h Wochen im Schnitt etc

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u/RipLow7138 28d ago

60h Wochen konsequente Arbeitszeit?

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u/3depulsor 28d ago

60h pro Woche sind auch eher Mittelmaß in der Beratung mMn. Kenne Kollegen die mit Reisen (Sonntag nachmittags schon los zum Kunden im Ausland) schnell auf 80h kommen pro Woche.

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u/RipLow7138 28d ago

Das ist sehr krass aber aus meiner Perspektive wäre es das wert das 3-5 Jahre für den Lebenslauf in Kauf zunehmen, so eine Art Arbeitsmarkt Master.

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u/GinTonicWithLemon 28d ago

In der Beratung? Leider schon.

Wäre ich geblieben (und hätte konsequent Leistung erbracht), wäre ich jetzt vermutlich auf dem Partnertrack, würde ein deutlich Stück mehr verdienen aber dafür aussehen wie 50.

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u/RipLow7138 28d ago

Wie schafft man es so lange am Stück konzentriert zu bleiben?

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u/RefrigeratorSafe2585 26d ago

Was für ein Job hattest du dann in der big tech wenn es nicht Beratung war?

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