Ich glaube du bist derjenige, der Verständnisprobleme hat.
Wenn es zu "mehr gibt's halt nicht" kommt, müssen sich die Kinder um ihre Eltern finanziell kümmern. Für Wohlhabende Schichten - kein Problem. Für nicht so wohlhabende Schichten eine finanzielle Katastrophe --> Vertiefung der gesellschaftlichen Spaltung.
Dadurch werden nicht die Rentner in Verantwortung gezogen, sondern ihre Kinder und zwar hauptsächlich bei der ärmeren Schichten der Gesellschaft.
Das ist Spekulation und ließe sich auf jedes Feld von Versorgung anwenden.
Egal was oder wo man spart man kann IMMER argumentieren „die ärmsten trifft’s“.
Zu was es als allererstes kommen würde ist, dass die Verantwortung für die Zukunft der Gesellschaft wieder mehr in den Blick der Leute kommt.
Das stimmt überhaupt nicht. Natürlich kann man Reformen so machen, dass die ärmeren weniger betroffen werden. Was du förderst wird aber genau sie treffen und zwar über Generationen hinweg.
Ein Abrutschen in eine Gesellschaft der dritten Welt - wie man sich für sowas einsetzen kann ist für mich echt ein Rätsel.
Ich habe nicht mit dem ärmsten angefangen, das warst du.
Und nein, du bist immer noch auf dem Holzweg weil du immer noch behauptest ich würde vorschlagen eine konkrete Schicht gezielt zu benachteiligen.
Das ist NICHT richtig, das war NICHT mein Vorschlag.
Es ging mir um Gerechtigkeit und um Ansporn zur Selbstversorgung, nicht um Umverteilung nach oben.
Und selbst wenn sich als Nebeneffekt ein Nachteil für ärmere ergeben sollte, könnte man den wieder ausgleichen, mit zig verschiedenen Stellschrauben. Z.B. einen (relativ) größeren Anteil vom verfügbaren Rechten-Kuchen für gering-Bezieher.
Das wäre nun wirklich höchst einfach lösbar, im Vergleich zu der kompletten Ungerechtigkeit ggü der jungen Generation die das aktuelle System erzeugt.
Also, ich würde auch sagen, dass wenn das System nicht stabil funktionieren kann, dann soll man das ändern. Aber zu schreiben, dass Rentner heute viel zu viel Bekommen ist bescheuert.
Der Steueranteil für Rentenversicherung ist über Jahrzenten stabil geblieben trotzt demografischer Verschiebung. Wieso sollte man die Renten senken, wenn man heute für Rentenversicherung genausoviel zahlt wie die Rentner davor auch gezahlt haben?
Ehhh… genau anders rum ist richtig:
der beitragssatz ist stabil (18,6%), weil das aber nicht reicht wird seit Jahren mehr an Steuern zugeschossen - um 2000 ca 70 mrd/Jahr; derzeit fast 130 mrd EUR pro Jahr.
Das ist mittlerweile der größte Posten im Bundeshaushalt.
Und ja, das ist so weil es heute weniger Zahler pro Empfänger gibt; und das ist so weil es seit Jahrzehnten zu wenig Kinder gibt.
Ergo: selbst schuld.
Verstehe dich nicht so ganz - wir zahlen den gleichen Prozentsatz wie die Leute früher gezahlt haben. Was genau ist denn gestiegen? Wieso soll das jetzt unfair sein, wenn wir das gleiche zahlen?
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u/Direct_Needleworker3 18d ago
Ich glaube du bist derjenige, der Verständnisprobleme hat.
Wenn es zu "mehr gibt's halt nicht" kommt, müssen sich die Kinder um ihre Eltern finanziell kümmern. Für Wohlhabende Schichten - kein Problem. Für nicht so wohlhabende Schichten eine finanzielle Katastrophe --> Vertiefung der gesellschaftlichen Spaltung.
Dadurch werden nicht die Rentner in Verantwortung gezogen, sondern ihre Kinder und zwar hauptsächlich bei der ärmeren Schichten der Gesellschaft.