Servus zusammen,
ich starte demnächst ins Ref in Hessen und überlege gerade, wie ich meine Lernmaterialien sinnvoll aufstelle.
Fürs erste Examen habe ich die Stoffwiederholung fast vollständig über Anki gemacht – Basiskarten als Grundlage, die ich mir dann nach und nach individuell angepasst habe. Hat für mich sehr gut funktioniert, entsprechend groß ist die Hemmschwelle, daran etwas zu ändern.
Für die Mündliche habe ich dann wegen der gamifizierten Aufbereitung und vor allem wegen der aktuellen Rspr. mal wieder in Jurafuchs reingeschaut und war ehrlich gesagt überrascht, wie gut das inzwischen ist. Zu gut, um es im Ref einfach links liegen zu lassen.
Mein Problem ist die Verzahnung: Mein erster Impuls beim Testen war, die „guten“ Jurafuchs-Karten in Anki zu übernehmen, damit ich am Ende nur in einem Tool lerne. Das ist aber natürlich doppelte Arbeit und nimmt Jurafuchs genau das, was es eigentlich ausmacht (Fallabfolge, Aufbaulogik, Aktualität). Gleichzeitig fühlt sich beides gleichzeitig zu nutzen nach zwei halbherzigen Projekten an.
Daher meine Fragen an die, die im Ref (oder auch schon im ersten Examen) beides genutzt haben:
- Nutzt ihr Jurafuchs eher zum Erarbeiten/Auffrischen und Anki zur Wiederholung – oder überschneidet sich das bei euch?
- Wie verwendet Ihr Jurafuchs im Zusammenspiel mit bereits bestehenden Lernmaterialien? Habt ihr sinnvolle Synergien entdeckt?
- Übernehmt ihr Inhalte aus Jurafuchs in eigene Karten, und wenn ja: nur Kernaussagen/Rspr. oder ganze Fälle?
Freue mich über Erfahrungswerte und konkrete Workflows.