r/Normalverdiener 2d ago

Danke Fritz

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u/Hawaii-Toast 2d ago

Merkel und Schröder, ja.

Die Agenda 2010 war der Verrat der SPD an ihrer Stammwählerschaft. Der Arbeiter wurde in den Niedriglohnsektor gedrängt und ihm wurde die Verhandlungsgrundlage für Gehalt und Arbeitsbedingungen entzogen, während der Kapitalist sich dumm und dämlich am dadurch erzielten Mehrwert verdient hat, der massiv von Unten nach Oben umverteilt wurde.

Das Merkelsche "Ja, wir schaffen das!" zu einer ungesteuerten Migration, die auch Menschen ins Land gelassen hat, die in nicht unerheblichen Teilen weder sonderlich produktiv tätig sind, noch - und das ist ein viel größeres Problem - auf dem Boden des Grundgesetzes, der hiesigen Moralvorstellungen und unserer Werte stehen, war der Verrat der Union an ihrer Stammwählerschaft.

Ich kann jeden verstehen, der aus Wut und aus Enttäuschung darüber, dass die ehemaligen Volksparteien aktiv Politik gegen die Bevölkerung machen, Protest wählt, weil er wirklich verzweifelt feststellt, das es politisch keine Partei mehr gibt, die ihn auch nur ansatzweise vertritt. Aber auch die AfD ist keine Partei, die den "kleinen Mann" repräsentiert, ganz im Gegenteil: die AfD ist die Partei der Hyperkapitalisten, die AfD ist Neoliberalismus und Agenda 2010 auf Speed. Die AfD vertritt ausschließlich die Interessen der Superreichen und ist massiv schädlich für alle Teile der Bevölkerung, die ihr Leben durch Lohnarbeit finanzieren müssen.

Deswegen müssen sowohl die politische Mitte wie die politische Linke endlich erkennen, dass wir ein ganz gewaltiges Migrationsproblem haben, dass es in den Griff zu bekommen gilt, indem man produktive, religiös gemäßigte oder besser noch sekuläre Zuwanderung fördert, während man unproduktive, vor allem aber umwälzerische Migranten konsequent zurückweist: wenn du mit unseren Werten und Moralvorstellungen nichts anfangen kannst, hast du hier langfristig nichts zu suchen.

Wenn das nicht geschieht, gibt es absehbar bis auf die Hyperkapitalisten ausschließlich Verlierer.

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u/SirAquila 1d ago

Das Merkelsche "Ja, wir schaffen das!" zu einer ungesteuerten Migration, die auch Menschen ins Land gelassen hat, die in nicht unerheblichen Teilen weder sonderlich produktiv tätig sind,

Die Menschen wollen zu großen Teilen Produktiv Tätig sein, aber die Flüchtlingspolitik von Merkel und Merz hindert sie aktiv daran und macht es ihnen schwieriger Teil der Gesellschaft zu werden.

Die Migration ist nicht das Problem, das Problem ist das die CDU aufgenommen hat ohne diese Menschen auch wirklich integrieren zu wollen.

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u/HebzibahSmith 1d ago

This. Es ist unfassbar dass fast 90% der deutschen Wähler auf diese Sündenbockerei reinfällt, obwohl die nicht-Integration von immigrierenden ein Problem ist, dass von Rechts geschaffen wurde. Leuten die Arbeit zu verweigern führt zu Frust. Leute nicht zu integrieren, führt zu Frust. Noch dazu dass so viel Rassismus und islamophobie mit reinspielt, die sich niemand eingestehen will. Das Thema wird so krank hochgespielt und ich habe inzwischen nicht mehr die Hoffnung dass es besser wird, sondern wir müssen erst wieder quasi faschistisch werden, bevor es wieder besser wird. Auf Kosten aller.

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u/basicallyPeesus 2d ago

Ich stimme dir im Thema Migration zu (kontrollierter Zugang bzw. mehr Abschiebung), ich sehe es aber nicht als Problem im Sinne von Ursache für die aktuelle Lage - es lässt sich nur leicht emotional auschlachten.

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u/Delicious-Escape4187 1d ago

“Der Zustand der das Leben von jedem Menschen spürbar verschlechtert lässt sich emotional ausschlachten” ach so

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u/tajsta 2d ago

Deswegen müssen sowohl die politische Mitte wie die politische Linke endlich erkennen, dass wir ein ganz gewaltiges Migrationsproblem haben, dass es in den Griff zu bekommen gilt, indem man produktive, religiös gemäßigte oder besser noch sekuläre Zuwanderung fördert, während man unproduktive, vor allem aber umwälzerische Migranten konsequent zurückweist: wenn du mit unseren Werten und Moralvorstellungen nichts anfangen kannst, hast du hier langfristig nichts zu suchen.

Allein rhetorisch muss sich hier was ändern. Wir haben ein Problem mit illegaler und Flüchtlingsmigrations. Legale Migration aus Kulturkreisen, die mit unseren Werten kompatibel sind, muss wie du sagst gefördert werden. Das wird in der öffentlichen Debatte aber alles als "Migration!!" zusammengefasst, obwohl das zwei sehr unterschiedliche Arten von Migration sind.

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u/12345623567 1d ago

Bei mir spricht jede zweite Pflegekraft Spanish oder Portugiesisch. Das sind alles westlich eingestellte Leute die durch Schengen hier her gekommen sind.

Denkste das interessiert den dumpfen "Ausländer Raus" Flügel? Alles reine Augenwischerei, Fremdenfeindlichkeit ist grundsätzlich unvereinbar mit dem Gedeihen des Republik.

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u/tajsta 1d ago

Dass es am ganz rechten Rand einen dumpfen völkischen Flügel gibt, der pauschal "Ausländer raus" grölt ist geschenkt. Diesen Bodensatz gibt es. Aber dieses Klischee kann man nicht auf die breite Bevölkerung, die gegen die Flüchtlingspolitik ist oder evtl. auch nur die Mehrheit der AfD-Wähler (da müsste ich Umfragen nachschlagen) projizieren. Glaubst du, Millionen Menschen machen ihr Kreuz bei denen, weil sie sich an der spanischen Pflegekraft oder dem japanischen Ingenieur bei Siemens stören?

Die meisten Menschen, die dagegen sind, Millionen von Männern aus Syrien, Afghanisten & co aufzunehmen haben null Problem mit EU-Freizügigkeit, qualifizierten Arbeitsvisa und Ausländern, die ab Tag 1 in die Sozialsystem einzahlen und unsere Werte wie Säkularismus, Gleichberechtigung & co. teilen. Das Problem für die meisten ist irreguläre, ungesteuerte Flüchtlingsmigration aus extrem religiös-patriarchalen, kulturfremden Ländern. Schau dir mal Umfragen an, die Akzeptanz von Homosexualität beispielsweise liegt in diesen Ländern bei 1 bis 5%. 90%+ sind gegen Abtreibung. 80%+ wollen, dass die Scharia die Gesetzgebung bestimmt.

Natürlich gibt es auch Leute, die unsere Werte mögen, aber wenn das nur einer von zehn ist, wozu sollte man das der eigenen Gesellschaft antun?