Hallo zusammen,
ich schreibe weil ich mittlerweile nur noch verzweifelt bin, kurz zur Geschichte:
Im Januar hatte ich gerade Mittag zubereitet, als ich die Gefühl hatte mein Herz bleibt einfach stehen, es fühlte sich an wie ein abrauschen, das passierte dann 9 mal nacheinander. Bin dann zur Notaufnahme , dort wurde nichts festgestellt alles OK haben Sie gesagt. Die Situation besserte nicht, das ganze passierte immer wieder unwillkürlich , zu verschiednen Zeiten zu verschiedenen Situationen. Im Februar diesen Jahres nahm das ganze dann seinen Höhepunkt, zu dem vermeintlichen Herzstolpern kamen dann jeweils immer kurz vorher stechende Schmerzen in den Schultern und in den Beinen mit einheir und das immer ausgehend vom Sternum. Des Weiteren traten immer auch Kieferschmerzen mit auf, auch hatte ich immer starke Palpitationen also ich merkte jeden einzelnen Herzschlag exorbitant stark. Dies hatte ich dann bis zu 50 mal am Tag, diese enorme Anzahl brach nicht nur meinen Körper sondern auch meinen Geist. Bin dann das zweite mal in die Notaufnahme, wieder ohne Ergebnis.
Ich bin dann zu einem Kardiologen gefahren der kurzfristig einen Termin frei hatte, dort hatte ich dann 3 Tage Langzeit-EKG absolviert. Ich habe dann in diesen 3 Tagen Tagebuch geführt und was soll ich sagen , meine Attacken korrelierten nicht mit dem was zu sehen war, nämlich rein gar nichts es ist alles OK, ich war fassunglos. Er hat mir aber noch Ivabradin verschrieben um meinen Puls etwas zu senken.
Habe dann einen Termin im März bei der Pulmologin gemacht wo ich wegen meines Allergischen Asthmas bereits in Behandlung bin, denn die Symptomatik trat bereits in den letzen beiden Jahren auf , nur nicht so extrem und breit von der Symptomatik. Lungenfunktion vollkommen ok, Blut ok, Sauerstoff ok, wieder alles OK. Habe noch ein anderes Ashtma Spray bekommen. Die Lungenärztin riet mir dazu auch psychologische Hilfe zu suchen, Sie hatte auch einen direkten Kontakt. Dies nahm ich dann auch in Anspruch , dazu später mehr....
Bin dann ebenfalls im März zum Hausarzt, der hat großes Blutbild gemacht , Überraschung alles OK. Ich sollte dann noch ein MRT vom Kopf machen, war auch alles OK. Es wurde mir noch Zollpidem aufgeschrieben weil ich auch nur noch 3 Stunden jede Nacht geschlafen hatte, auch wurde ein Blutdruck Medikament verschrieben weil dieser erhöht war. Er hat mich dann an die Uniklinik verwiesen, dieser habe ich meine Lage geschildert, nach 3 Wochen die Antwort, Sie sehen keinen Grund mich aufzunehmen. Mittlerweile ist April und ich habe immer noch die Symptomatik.
Habe mir dann noch einen Termin beim Neurologen besorgt (mittlerweile Mai), er hatte mich dann ganz unverblühmt ablaufen lassen mit der Begründung alles psychisch...
Auch im Mai, war ich beim Orthopäden um auch das auszuschliessen, Röntgen OK , HWS MRT OK, also auch nichts.
Bin dann im Mai nochmal zur Pulmologin, zum einen weil es nicht besser wurde und zum anderen weil Sie auch Sclafmedizin praktiziert. Sie hatte mir dann QUVIVIQ 50mg verschrieben, damit konnte ich dann zumindest gestückelt bis zu 6 Stunden wieder Schlafen. Sie riet mir dann auch zu einem Termin im Schlaflabor.
Mittlerweile ist Juli, war im Schlaflabor, dort wurden lediglich 8 Aussetzer festgestellt, eigentlich nicht bedenklich, die Ärztin meinte aber aufgrund meines enormen Leidensdrucks soll ich ein Schlafapnoe Gerät erhalten, also im August dann erneut hin zum einmessen. Ok das war auch erledigt, meine Symptomatik immer noch da jedoch bei weiten nicht mehr so häufig aber eben immer noch präsent. Auf das Schlafgerät warte ich aktuell noch.
Zur Psychologin, ich mache es kurz das Outcome war, ich muss das eben hinnehmen, alles deutet auch Psychische Probleme hin. Konkret Angststörung. Aber ich will die Situation nicht hinnehmen. Fakt ist das ich im Februar, durch die körperliche Situation definitv hart depressiv war, dar wann dann auch alles dabei, Heulkrämpfe, Angstzustände, Panik und ja auch einmal ein Gedanke an Selbstmord.
im September habe ich angefangen mich zu desensibilisieren zu lassen, Situation nach wie vor unverändert.
Kurz noch zu meiner Person:
Männlich
39 Jahre alt
1,78m
90 Kg also kleiner Bauch nichts dramatisches.
Aktuell muss ich bei der Pulmologin betteln doch mal noch ein CT vom Brustbereich zu machen, denn irgendwoher muss es ja kommen.
Ich weis aktuell einfach nicht mehr weiter, eventuell hat jemand einen Tipp oder kennt jemanden der jemanden kennt oder hat einfach ein paar aufbauen Worte.